Schalom und Hallo – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland! Ein Filmprojekt

Anlässlich des deutsch-jüdischen Festjahres 2021 realisiert die Produktionsfirma Gruppe 5 aus Köln ein Filmprojekt, das am 25. Oktober 2021 in der ARD ausgestrahlt wird. Im Rahmen der Dokumentation sprechen auch MiQua-Direktor Dr. Thomas Otten und Michael Wiehen, Grabungsleiter der Archäologischen Zone der Stadt Köln, mit dem Team um Susan Sideropoulos.

Ein paar Eindrücke von den Dreharbeiten wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten. Klickt Euch durch die Galerie!

  • Frau mit blonden Haaren und beige-farbener Jacke lehnt locker an einer Mauer in der archäologischen Grabung. Sie wird von einem Mann mit Bauhelm, Kamera und Warnweste fotografiert.
  • Interviewsituation: Links im Bild Mann mit beige-farbenem Pullover. Frau mit blonden Haaren und beige-farbener Jacke rechts im Bild. Eine Frau mit Bauhelm und Warnweste richtet noch etwas an den Schuhen. Im Vordergrund ist bereits eine Kamera für die Aufnahme ausgerichtet.
  • Interviewsituation: Links im Bild Mann mit beige-farbenem Pullover. Frau mit blonden Haaren und beige-farbener Jacke rechts im Bild. Im Vordergrund nimmt eine Kamera die Situation auf.
  • Interviewsituation: Links im Bild Mann mit beige-farbenem Pullover. Frau mit blonden Haaren und beige-farbener Jacke rechts im Bild. Seitliche Perspektive.
  • Interviewsituation: Links im Bild Mann mit hellblauem Hemd. Er erklärt einer Frau mit blonden Haaren und beige-farbener Jacke die archäologischen Befunde, die sie umgeben. Im Hintergrund eine hebräische Inschrift.
  • Das Bild zeigt die Situation der Filmaufnahme: Das Kamerateam mit Equipment nimmt das Interview mitten in archäologischen Befunden auf.
  • Das Bild zeigt die Situation der Filmaufnahme: Das Kamerateam mit Equipment nimmt das Interview mitten in archäologischen Befunden auf.

Über das Filmprojekt der Gruppe 5

In der 90minütigen Dokumentation begibt sich Susan Sideropoulos als Presenterin auf eine Reise durch 1700 Jahre deutsch-jüdische Geschichte und damit auch auf die Spuren ihrer eigenen Vorfahren. Immer mit dem Blick auf die Gegenwart erzählt der Film von Köln in römischer Zeit, von den mittelalterlichen SchUM-Städten Speyer, Worms und Mainz, von Frankfurt in der frühen Neuzeit sowie von Leipzig, Hamburg oder Berlin. Die Geschichte handelt von dramatischen Umbrüchen und Blütezeiten, von Vergangenem und Heutigem. Dabei stehen nicht nur historische Ereignisse und Figuren im Zentrum, sondern auch heutige Personen wie zum Beispiel ein liberaler Rabbiner, eine jüdische Kantorin, ein jiddischer Folk-Musiker, ein jüdischer Politiker oder eine jüdische Studentin. Junge Deutsche wissen über den Holocaust, haben gehört von den Pogromen der Kreuzritter und von der angespannten Situation der Palästinenser und Israelis. Doch ansonsten wissen sie wenig über Jüdinnen*Juden, ihren Alltag und die Rituale sowie die gemeinsame deutsch-jüdische Geschichte.
Gerade in Zeiten von stetig wachsendem Antisemitismus und ausufernden Verschwörungstheorien soll die 90minütige Dokumentation zeigen, wie reich und bereichernd neben allen Verfolgungen und schrecklichen Ereignissen diese Geschichte war und wie sich Alltag, Kultur und Weltanschauung auf jüdischer wie nichtjüdischer Seite wechselseitig beeinflussten. So werden in der Dokumentation Jüdinnen*Juden nicht allein als Opfer dargestellt, vielmehr steht eine gemeinsame Verbundenheit im Vordergrund. In den Filmen werden Gegenwart und Vergangenheit so miteinander verwoben, dass die Chronologie der Ereignisse aufgebrochen wird und historische Ereignisse und Menschen sich mit heutigen verbinden. So wie die Tradition im Judentum heute noch eine große Bedeutung hat und auch Rituelles jeder Ausrichtung nach wie vor eng mit der jüdischen Geschichte verbunden ist. Durch dieses ineinander Verschränken entsteht ein buntes und spannendes Bild von der Kontinuität jüdisch-deutscher wie deutsch-jüdischer Geschichte.

Buch: Nina Koshofer & Allon Sander
Regie: Nina Koshofer
Produktion: Gruppe 5 Filmproduktion, Köln
Sendung: 25. Oktober 2021 (ARD)

Shalom and Hello – 1700 Years of Jewish Life in Germany! A film project

On the occasion of the German-Jewish Year of Celebration 2021, the production company Gruppe 5 from Cologne is realising a film project that will be broadcast on ARD on 25 October 2021. As part of the documentary, MiQua director Dr Thomas Otten and Michael Wiehen, excavation director of the Archaeological Zone of the City of Cologne, will also speak with Susan Sideropoulos‘ team.

Of course, we don’t want to deprive you of a few impressions of the shooting. Click through the gallery above!

About the Group 5 film project

In the 90-minute documentary, Susan Sideropoulos as the presenter embarks on a journey through 1700 years of German-Jewish history and thus also on the traces of her own ancestors. Always with an eye on the present, the film tells of Cologne in Roman times, of the medieval SchUM cities of Speyer, Worms and Mainz, of Frankfurt in the early modern era as well as of Leipzig, Hamburg or Berlin. The story is about dramatic upheavals and times of prosperity, about the past and the present. The focus is not only on historical events and figures, but also on contemporary characters such as a liberal rabbi, a Jewish cantor, a Yiddish folk musician, a Jewish politician or a Jewish student. Young Germans know about the Holocaust, have heard about the pogroms of the Crusaders and the tense situation of the Palestinians and Israelis. But apart from that, they know little about Jews, their everyday life and rituals, and the common German-Jewish history.
Especially in times of resurgent anti-Semitism and conspiracy theories, the 90-minute documentary aims to show how rich this history was, despite all the persecutions and terrible events, and how our everyday life, culture and worldview mutually influenced each other. In this way, the documentary will not limit the image of Jews to the perspective of victims alone, but will focus on a common bond. In the films, the present and the past are interwoven in such a way that the chronology of events is broken up and historical events and people are connected to the present. Just as tradition is still very important in Judaism today and ritual is closely connected to Jewish history. This interweaving creates a colourful and exciting picture of the continuity of Jewish-German history.

Script: Nina Koshofer & Allon Sander
Director: Nina Koshofer
Production: Gruppe 5 Filmproduktion, Cologne
Broadcast: 25 October 2021 (ARD)

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