Samantha Bornheim

Im Vordergrund stehen Menschen und betrachten den Grundstein.

Die Grundsteinlegung – unser MIQUA-Highlight des Jahres!

Am 28. Juni war es endlich soweit und der Grundstein des neuen MIQUA wurde auf der Baustelle vor dem Rathaus enthüllt. Für alle die nicht dabei sein konnten, fassen wir den Tag hier nochmal zusammen. Hinter den Kulissen liefen die Planungen natürlich schon deutlich länger. Da es sich um ein Kooperationsprojekt handelt, wurden Abläufe und Organisation der Veranstaltung mit der Stadt Köln als Bauherrin abgestimmt. Die Gestaltung des Steins, das Programm und auch das Begleitheft waren Dinge, die es alle samt vorzubereiten galt und auch der Tag selbst war prall gefüllt mit Terminen.

Von einer Baustelle zur nächsten…

Um etwa 10:00 Uhr wurde der Grundstein von der Dombauhütte zur Baustelle des künftigen Museums transportiert. Das Ganze wurde von einem Filmteam des LVR-Zentrums für Medien und Bildung mit Sitz in Düsseldorf begleitet. Nicht ohne Grund, denn der schwere französische Kalkstein (Material: Pierre de Caen) wurde auf einem Handkarren von Mitarbeitern der Dombauhütte bis zum Rathausplatz gezogen. Der Steinmetzmeister der Dombauhütte Markus Heindl übernahm Entwurf und Ausführung des Grundsteins.
Vor Ort angekommen, wurde der Stein auf einen Sockel gehoben, dessen Form das sogenannte Rautentragwerk als architektonisches Merkmal des späteren Museumsneubaus aufgriff. Für die spätere Enthüllung vor den Gästen wurde er mit einem Tuch bedeckt.

Im Hintergrund das Rathaus, davor die Baustelle mit dem verhüllten Grundstein.

Der verhüllte Grundstein, Foto: Klaus W. Schmidt

Gäste von nah und fern

Ab 13:30 Uhr trafen die geladenen Gäste ein, unter ihnen Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Kultur. Sowohl die Baustelle als auch das Festzelt füllten sich schnell. Die Feierlichkeiten fanden selbstverständlich – wie es sich für eine Grundsteinlegung gehört – an Ort und Stelle des zukünftigen Museumsbaues statt, über den archäologischen Befunden des jüdischen Viertels und des Goldschmiedeviertels.

In einem Zelt wurden die Stuhlreihen aufgestellt. Das Podium ist an der Kopfseite des Zeltes aufgebaut. Im Vordergrund konnten die Gäste Platz an den Stehtischen finden.

Das Festzelt am Vormittag, Foto: Samantha Bornheim / LVR

Neben der Oberbürgermeisterin der Stadt Köln Henriette Reker durften wir auch den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet als Gast begrüßen.
Nach den Reden der Oberbürgermeisterin, des Ministerpräsidenten, des ersten stellvertretenden Vorsitzenden der Landschaftsversammlung Rheinland Prof. Dr. Jürgen Wilhelm und des zuständigen Architekten Prof. Wolfgang Lorch wechselten die Gäste vom Zelt zum Stein und warteten trotz hoher Temperaturen geduldig auf den Moment der Enthüllung.

Um circa 14:45 war es dann endlich soweit: Ein Baukran zog das Tuch langsam und vorsichtig in die Höhe und ermöglichte den anwesenden Gästen die Sicht auf den Mittelpunkt der Veranstaltung.

Die Stück für Stück sichtbar werdenden Inschriften auf dem Grundstein nehmen Bezug auf einen elementaren Leitgedanken der Ausstellungskonzeption: Das MIQUA hat im Herzen eine archäologische Grabung, die sich aus horizontalen Schichten aus 2000 Jahren Stadtgeschichte zusammensetzt. Das Museum versteht sich aber auch selbst als Teil der Geschichte des Ortes, an dem es errichtet wird. So ist als oberstes Element der Schriftzug des MIQUA zu lesen, gespiegelt an einer Kante. Er symbolisiert somit die beiden Ebenen des Museums, den archäologischen Teil unter der Erde und den sichtbaren Museumsneubau auf dem Platz. Der üblichen Nennung des Jahres der Grundsteinlegung wurden zwei weitere Zeitrechnungen beigefügt, die die stadtgeschichtlich-archäologischen Schichten der Grabung symbolisieren: das jüdische Jahr und das Jahr nach römischem Kalender.

Das Veranstaltungsprogramm sah neben Enthüllung und Präsentation des Steins auch dessen Befüllung mit tagesaktuellen Zeitungen, Bauplänen für das MIQUA, Münzen sowie drei originalen Artefakten (einem römischen Ziegelfragment, einer mittelalterlichen Schiefertafel sowie einem bis zur Unkenntlichkeit geschmolzenen Farina-Fläschchen aus der Zerstörungsschicht des Zweiten Weltkriegs) vor.

OB Henriette Reker befüllt den Grundstein. MP Armin Laschet und Prof. Dr. Jürgen Wilhelm sehen dabei zu.

Die Befüllung des Grundsteins, Foto: Klaus W. Schmidt

Gelegt wurde der Grundstein an diesem Tag allerdings nicht. Der Grund hierfür ist außergewöhnlich: Der Stein wird in die Dauerausstellung des neuen MIQUA integriert und für alle Besucherinnen und Besucher sichtbar sein.

Der MIQUA-Grundstein aus Kalkstein in Form eines Quadrates. In der Mitte des Steins hervorgehoben der gespiegelte Schriftzug MIQUA sowie über Stufen dargestellt verschiedene Zeitrechnungen.

Der MIQUA-Grundstein, Foto: Elke Wetzig / Wikimedia Commons

Das Magazin zur MIQUA-Grundsteinlegung finden Sie hier.

Ein Beitrag von Samantha Bornheim & Malin Drees.

Im Zentrum des Bildes steht das rekonstruierte römische Amphitheater im Archäologischen Park Xanten.

Neues von den MiQua-Volos: Mit dem Golf-Cart durch die Römerzeit

#MiQuadventure Episode 3

Gladiatoren – Ikonen der Antike und Filmgeschichte…

„Der General, der ein Sklave wurde. Der Sklave, der Gladiator wurde. Der Gladiator, der sich gegen den Kaiser auflehnte.“ – solch einen Werdegang á la Hollywood wie im Blockbuster Gladiator von Ridley Scott hat es sicher nicht häufig gegeben – wenn überhaupt! Doch wie war das denn mit den Gladiatoren in der Antike? Wir waren auf Spurensuche im Archäologischen Park Xanten (APX), wo neben vielen anderen Themen wie Berufen und dem Alltag in der Antike auch die Auseinandersetzung mit den antiken Kämpfern Teil der Ausstellung ist. In den Katakomben des Amphitheaters folgen die Besucherinnen und Besucher oder auch wir MiQua-Volos den Wegen der Gladiatoren, erfahren etwas über deren Kleidung, lernen den Ablauf eines Kampfes kennen und können auf den Rängen im Innenraum Platz nehmen. Es ist ja schließlich auch ein #MiQuadventure!

In der wiedererrichteten Arena des Parks werden derzeit archäologische Grabungen durchgeführt.

Im Inneren des Amphitheaters, Foto: Samantha Bornheim / LVR

Besonders beeindruckt haben uns die Werft und Schiffsbauprojekte, die dort umgesetzt werden. Wer mag, kann hier die Arbeiten an den Schiffen mitverfolgen, denn ebenso wie Thermen und Römermuseum, ist auch die Werft fester Bestandteil des Ausstellungsbetriebes.

Als die Volontärinnen und Volontäre uns abgeholt und über das Gelände geführt haben, wurde schnell klar, dass unsere alltäglichen Arbeiten durchaus unterschiedlich sein können. Aber gerade das macht den Austausch unter den Dienststellen ja spannend. Wir wurden also bei strahlendem Sonnenschein mit dem Golfcart von einem Highlight im Park zum nächsten gebracht und rundeten unseren Ausflug dann auch noch mit einem römischen Mittagessen im Restaurant ab.

Das parkeigenen Restaurant serviert Speisen, die nach antiken römischen Rezepten zubereitet werden.

Römisches Mittagessen, Foto: Samantha Bornheim / LVR

Wir konnten also an diesem Tag das ganze Gelände erkunden und viele neue Einblicke in die Zeit der Römer in Xanten bekommen.

Am 23. und 24. Juni gibt es hier dann auch wieder das größte Römerfest Europas mit einem riesigen Programm für alle – hoffentlich bei genauso gutem Wetter!

Von der Plattform des nördlichen Torbaus aus hat man einen Überblick über den gesamten Park.

Überblick über den APX vom Nordtor aus, Foto: Samantha Bornheim / LVR

Der sogenannte Hafentempel wurde unvollständig rekonstruiert, sodass nur ein Teil der Säulen und ein kleiner Abschnitt des Daches zu sehen sind.

Der sogenannte Hafentempel im APX, Foto: Samantha Bornheim / LVR

LVR-Volos unter sich

Nach diesem Freiluft-Ausflug ging es eine Woche später beim Treffen der Volontärinnen und Volontäre des LVRs im Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte um das Thema Digitalisierung. Die halbjährlichen Treffen dienen einem Kennenlernen untereinander aber auch einem leichteren Einstieg in die Strukturen des Landschaftsverbandes Rheinland. Hier diskutierten alle Volos spannende Fragen bezüglich der Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für die Veröffentlichung von Bildmaterial. Die praktische Umsetzung des Gelernten wendeten wir in einem weiteren Schritt mit der Eingabe von Sammlungsbeständen in die Datenbank an und lernten Schwierigkeiten, Probleme aber auch Chancen der Digitalisierung kennen. Die Volos der unterschiedlichen Dienststellen hatten hier außerdem die Gelegenheit sich auszutauschen und Strukturen zu klären.

Am Ende stand das klare Vorhaben, weitere Austauschtreffen zwischen den Dienststellen zu organisieren, bevor es im November dann auch für uns zum nächsten Treffen der Volontärinnen und Volontäre wieder in den Archäologischen Park Xanten geht.

Wir freuen uns schon jetzt auf den spannenden Austausch mit allen!

Ein Beitrag von Samantha Bornheim & Malin Drees

Neues zur EU-DSGVO

For English version click here.

Liebe Besucherinnen und Besucher unseres Blogs,

am 25. Mai 2018 tritt die neue Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union (DSGVO) in Kraft. Dies nehmen wir gerne zum Anlass, auf unsere Datenschutz-Erklärung für diese Seite hinzuweisen, denn auch wir legen Wert auf einen umfassenden Schutz Ihrer personenbezogenen Daten.

Wenn Sie unserem Blog folgen, geben Sie Ihr Einverständnis, über neue Beiträge und bevorstehende Veranstaltungen informiert zu werden. Sollten Sie dies nicht wünschen, können Sie jederzeit den „Folge-Modus“ beenden oder das untenstehende Formular nutzen, um uns Ihren Wunsch mitzuteilen. Sämtliche Daten werden dann aus unserem System gelöscht. Bitte achten Sie auch darauf, welche persönlichen Daten Sie bei der Veröffentlichung eines Kommentars preisgeben wollen.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Ihr Team vom MiQua

 

News about the EU GDPR

Dear visitors of our blog,

The European Union’s new General Data Protection Regulation (GDPR) will come into force on 25 May 2018. We are happy to take this as an occasion for referring to our Data Protection Declaration for this website, because we attach importance to the comprehensive protection of your personal data, too.

If you follow our blog, you also consent to being informed of new contributions and upcoming events. If you would prefer not to, you can always end the „follow mode“ or use the form below to let us know. All data will be deleted from our system in this case. Please also pay attention to which personal data you wish to disclose when you publish a comment.

We are always happy to answer any further questions you may have.

Your MiQua team

Elefant mit Logo der BVT 2018

#MiQuadventure Episode 2: BVT 2018

Ein Volo kommt selten allein…

…das gilt zumindest für die Bundesvolontärstagung des Deutschen Museumsbundes, die jedes Jahr an unterschiedlichen Standorten für Volontär*innen aus ganz Deutschland stattfindet. Denn natürlich ist das #MiQua nicht allein! Viele Kultureinrichtungen bieten diese Form der Ausbildung für Uniabsolvent*innen an. Die Rahmenbedingungen sind allerdings ganz unterschiedliche.

Die Tagung

Genau das war auch Thema auf der BVT 2018 am 1. und 2. März in München. Berichte von Teilnehmer*innen über ihre Volontariate reichten von Verzweiflung und Frust über Erleichterung bis hin zu Zufriedenheit und übertroffenen Erwartungen. Um ersterem entgegenzusteuern, präsentierte der Museumsbund den neuen „Leitfaden für das wissenschaftliche Volontariat im Museum“ mit Empfehlungen, wie und mit welchen Bedingungen ein Volontariat aufgebaut sein sollte. Das „Goldene V“ verleiht der Arbeitskreis Volontariat jedes Jahr an „vorbildliche“ Institutionen. Wichtig hierbei: die Volontär*innen reichen die Bewerbung ein!

2018 waren die Preisträger das Jüdische Museum in Berlin und das Museum für Kommunikation Frankfurt – herzlichen Glückwunsch nochmal liebe Kolleg*innen!

Minustemperaturen und Fälschungen

Die Highlights aber waren die Angebote „Volos führen Volos“ am ersten und die Workshops am zweiten Tag. Volos stellten verschiedene Institutionen vor oder– wie in unserem Fall – führten Sie uns trotz Eiseskälte durch die Stadt an „Orte der NS-Geschichte“.

Teilnehmer*innen der BVT 2018 am Platz der Opfer des Nationalsozialismus

Volos führen Volos: Peter Liszt (Gedenkstätte Flossenbürg) und Michael Störk (Gedenkstätte Dachau) beim Stadtrundgang „Orte der NS-Geschichte“, hier: der Platz der Opfer des Nationalsozialismus. (Foto: Samantha Bornheim / LVR)

Teilnehmer*innen des Stadtrundgangs auf dem Weg zum NS-Dokumentationszentrum München.

Volos führen Volos: Auch das NS-Dokumentationszentrum wurde thematisiert. (Foto: Samantha Bornheim / LVR)

Nach dem Vortragsprogramm trafen wir uns am Abend noch zu einem entspannten Get-Together in der Residenz München, bevor am zweiten Tag Workshops wie „Hatte Hitler Hamster? Über die Bedeutung von dialogischen Konzepten in geführten Rundgängen“ und „Objekte in jüdischen Sammlungen – Zufall oder Strategie“ Zeit und Raum für Diskussionen und wertvolle praktische Einblicke boten.

Die Teilnehmer*innen des Workshops "Objekte in jüdischen Sammlungen – Zufall oder Strategie" untersuchen gemeinsam Objekte aus der Sammlung des Jüdischen Museums München.

Teilnehmer*innen des Workshops „Objekte in jüdischen Sammlungen – Zufall oder Strategie“ bei der BVT 2018 (Foto: Samantha Bornheim / LVR)

Bei letzterem waren alle Teilnehmer*innen restlos begeistert: Nach einem Rundgang durch das Depot, sprachen wir mit Lilian Harlander, der Kuratorin Sammlungen im Jüdischen Museum München und Marie-Luise Wallis, wissenschaftliche Volontärin dort, unter anderem über ein hoch aktuelles Thema: Gefälschte Judaica in den Sammlungen der Jüdischen Museen. Die Frage Fälschung oder Verfälschung wird aber derzeit auch auf internationaler Ebene („historical fakes and forgeries“) diskutiert wie das Programm einer AEJM-Tagung im April zeigt.

Alles in allem ein super spannendes Programm, deshalb hoffentlich bis 2019 – dann wahrscheinlich ganz in der Nähe in Düsseldorf!

 

*Das nächste #MiQuadventure ist bereits in Sicht: #Volos on tour in Xanten*

 

Ein Beitrag von Samantha Bornheim

 

Detailausschnitt aus dem Volontärvertrag mit dem Briefkopf des LVR

#MiQuadventure Episode 1

Auftritt der Volontärinnen

(English version below) Das MiQua ist eine der Institutionen, die ein wissenschaftliches Volontariat anbieten und als frisch eingespannte Volontärinnen möchten wir in den Beiträgen der Reihe #MiQuadventure ein paar Einblicke in unsere Arbeit geben. Zum Auftakt soll diese erste Episode zeigen, was ein Volontariat überhaupt ist und was wir für eine Rolle im MiQua übernehmen.

Die beiden Kolleginnen lächeln in die Kamera.

Malin Drees und Samantha Bornheim, Foto: Dominik Schmitz / LVR-ZMB

(mehr …)

Porträtsskizzen des 10-köpfigen MiQua-Teams

Team

English version below

Wer bloggt hier eigentlich? Wir – das Team des MiQua – stellen uns vor:

Auf der Skizze lächelt Samantha. Ihre langen Haare liegen locker auf den Schultern. Sie trägt eine Kette mit einem Elfenmotiv.

Samantha Bornheim
unterstützt das Team MiQua seit November 2017 als wissenschaftliche Volontärin. Zuvor studierte sie Geschichte und Deutsche Sprache und Literatur an der Universität zu Köln sowie Public History an der Freien Universität Berlin. Neben dem Studium war sie unter anderem für die Agentur für Bildung – Geschichte, Politik und Medien e.V. und das Deutsche Historische Museum in Berlin tätig.

Malin Drees
ist seit Januar 2018 als wissenschaftliche Volontärin Teil des MiQua Teams.
Zuvor war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Centrum für Religionswissenschaftliche Studien der Ruhr-Universität Bochum am Lehrstuhl Religion des Judentums in Geschichte und Gegenwart beschäftigt und dort allen voran im Bereich der Lehre tätig. Ihr Studium der Religionswissenschaft und Geschichte hat sie ebenfalls in Bochum absolviert. Parallel zu ihrem Volontariat im MiQua arbeitet sie an ihrer Promotion im Bereich der frühneuzeitlichen jüdischen Religionsgeschichte.

Rene Emmendörffer
unterstützt das Team MiQua seit Dezember 2018 als studentische Hilfskraft. Er studiert im Master Geschichtswissenschaften an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Dort schloss er 2018 auch sein Bachelorstudium in den Fächern Geschichtswissenschaften und Jiddische Kultur, Sprache und Literatur ab.

Schwarz-weiß Skizze von Michael Jakobs. Er trägt eine Brille und hat die Haare nach hinten gekämmt.

Michael Jakobs
ist seit Juni 2017 im Team MiQua zuständig für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Nach seinem Studium der Politikwissenschaft, Französisch und Pädagogik in Köln war er von 1998-2007 Leiter „Bildredaktion/Dokumentation/Archiv“ der Harald Schmidt-Show. Nach dem Wechsel zum Landschaftsverband verantwortete er ab 2009 die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im LVR-Zentrum für Medien und Bildung in Düsseldorf.

Die Skizze zeigt Kristina. Sie schaut in die Kamera und lächelt dabei.


Kristina Känzler

unterstützt das Team MiQua seit Juni 2018 als studentische Hilfskraft. Sie studiert Design an der Münster School of Design. Zuvor studierte sie Freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf und absolvierte ein Freiwilliges Jahr in der Denkmalpflege in einem Restaurierungsatelier in Duisburg.

Réka Konovaloff
unterstützt das MiQua-Team seit Oktober 2018 als Projektkoordinatorin. Nach ihrem dualen Studium in Köln zur Diplom-Verwaltungswirtin war sie seit 2007 in verschiedenen Bereichen des LVR-Dezernates Kultur und Landschaftliche Kulturpflege tätig und unterstützte von Köln aus unter anderem die Arbeit der verschiedenen LVR-Museen im gesamten Rheinland.

Bettina Lambertz
ist seit März 2018 Teil des MiQua-Teams. Derzeit studiert sie Public History an der Universität zu Köln. Zuvor war sie bereits als Werkstudentin im Videoarchiv des WDR, als wissenschaftliche Hilfskraft am Historischen Institut der Universität zu Köln und in der Jugendvermittlungsarbeit der AWO Köln tätig.

Anette Mazur
unterstützt das MiQua-Team seit Dezember 2018 als studentische Hilfskraft. Sie studierte Kunstgeschichte, Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte an der Universität Freiburg. Neben ihrer Tätigkeit im MiQua arbeitet sie an ihrer Promotion im Fach Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte an der Universität Mainz.

Die Porträtzeichnung zeigt Samuel Olbermann. Er schaut in die Kamera.

Samuel Olbermann
ist seit Juni 2018 mit an Bord und leitet die Verwaltung. Nach seinem betriebswirtschaftlichen Studium in Köln, Bamberg und Dundee (UK) war er in unterschiedlichen Unternehmen im Bildungsbereich tätig. So verantwortete er unter anderem die Verwaltung einer Einrichtung der Erwachsenen- und Familienbildung sowie einer privaten Fachhochschule.

Thomas OttenEin gezeichnetes Porträt von Thomas Otten.
ist seit 2016 im Team und Gründungsdirektor des MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln. Nach einem Studium der Vor- und Frühgeschichte, Klassischen Archäologie und Alten Geschichte in Bonn und München war er zunächst als Geschäftsführer im Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V. tätig. 2006 bis 2016 war er Referatsleiter Denkmalschutz und Denkmalpflege in der Obersten Denkmalbehörde im Bauministerium des Landes NRW. 2010 und 2015 kuratierte er die Landesausstellungen NRW. Am Archäologischen Institut der Universität zu Köln ist er Lehrbeauftragter.

Gezeichnetes Porträt von Tanja Potthoff

Tanja Potthoff
ist seit 2015 im Team MiQua als wissenschaftliche Referentin zuständig für alle Themen, die mit der Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit zusammenhängen. Sie studierte Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie, Volkskunde und Christliche Archäologie in Bonn und München. Nach ihrem Studium arbeitete sie zunächst als Grabungsleitung beim Archäologischen Dienst der Ostfriesischen Landschaft. Ein eigenes Forschungsprojekt zum mittelalterlichen Frauenstift Neuss verfolgte Sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin der LMU München. Von 2013 bis 2015 war sie im LVR-Archäologischen Park Xanten tätig.

Skizzenhaftes Porträt von Sebastian RistowSebastian Ristow
bearbeitet beim MiQua die Archäologie des 1. Jahrtausends, also das Praetorium und seine Nachnutzung. Er studierte Vor- und Frühgeschichte, Christliche Archäologie, Historische Geographie, Klassische Archäologie, Kunstgeschichte in Bonn, Mainz und Köln. Nach langjährigen Tätigkeiten bei der Kölner Domgrabung und bei der Universität Bonn ist er seit 2006 freier Archäologe, Autor und Redakteur (http://www.archaeoplanristow.de/) und lehrt am Archäologischen Institut der Universität zu Köln.

Michelle Rossa
unterstützt das MiQua-Team seit März 2018 als wissenschaftliche Hilfskraft für die Archäologie des 1. Jahrtausends. Sie studierte Archäologie der Römischen Provinzen und Klassische Archäologie an der Universität zu Köln und war neben dem Studium hauptsächlich auf Grabungen tätig. Parallel zu ihrer Arbeit im MiQua arbeitet sie an ihrer Promotion im Bereich der provinzialrömischen Archäologie.

Gudrun SteinfortSkizzenhafte Zeichnung von Gudrun Steinfort.
ist im Team MiQua als Sekretärin tätig und unterstützt die Museumsleitung in allen administrativen und organisatorischen Aufgaben. Nach ihrer Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau sowie Fremdsprachenkorrespondentin war sie lange Jahre im Assistenzbereich internationaler Konzerne und in der forschenden Industrie tätig.

Christiane Twiehaus skizzenhaft porträtiertChristiane Twiehaus
leitet seit Juli 2014 die Abteilung für Jüdische Geschichte und Kultur im Team MiQua. Sie studierte Jüdische Studien, Europäische Kunstgeschichte und Musikwissenschaften in Freiburg und Heidelberg. Studienschwerpunkte waren Jüdische Kunst und Talmud/Rabbinische Codizes. Sie übernahm Tätigkeiten unter anderem an der Bundeskunsthalle und am Theater Bonn sowie am Jüdischen Museum Franken.

Philipp Zimball
unterstützt das Team MiQua seit März 2018 als studentische Hilfskraft in der Allgemeinen Verwaltung. Er schloss 2016 die Ausbildung zum Polizeikommissar und das damit verbundene Bachelorstudium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW erfolgreich ab. Derzeit studiert er Rechtswissenschaften an der Universität Bonn.

 


The team

Who are the authors of these blogs? We – the team at MiQua – would like to introduce ourselves:

Samantha Bornheim joined team MiQua in November 2017 as an academic trainee. She studied history and German language and literature at the University of Cologne, and Public History at Freie Universität Berlin. Alongside her studies, other activities included work for the Agentur für Bildung – Geschichte, Politik und Medien e.V. (Educational agency – history, politics and media) and for the Deutsches Historisches Museum in Berlin.

Malin Drees joined the MiQua team in January 2018 as an academic trainee. She was previously employed as a Research Associate at the Center for Religious Studies at Ruhr-University Bochum (RUB) in the department for Jewish Religion in Past and Present Times. She also completed her studies in religious studies and history at RUB. Additionally to her work in MiQua she is currently pursuing her doctorate in the field of early modern Jewish religious history.

Rene Emmendörffer supports team MiQua since December 2018 as a student assistant. Previously, he finished his studies in history and Yiddish culture, language and literature at the Heinrich Heine University in Düsseldorf. Currently, he is pursuing his master study there in history.

Michael Jakobs has since June 2017 taken care of press and publicity at team MiQua. Following studies in politics, French and educational science in Cologne, from 1998-2007 he was in charge of ‚Image editing/documentation/archives‘ on the Harald Schmidt late night talk show. He took up a position in the regional association and from 2009 was responsible for press and publicity at the LVR centre for media and education in Düsseldorf.

Kristina Känzler supports MiQua since June 2018 as a student assistant. She is studying Design at Münster School of Design. Previously, she did her studies in free art at Kunstakademie Düsseldorf and a voluntary year in monumental conservation in a restoration laboratory in Duisburg.

Réka Konovaloff supports team MiQua as a project coordinator since October 2018. After finishing her dual system studies in public administration in 2007, she worked in the LVR-Department Culture and Cultural Landscape and assisted various LVR-museums in Rhineland-area in their development.

Bettina Lambertz is part of the MiQua-team since March 2018. She is currently studying Public History at the University of Cologne. Previously, she worked as a student assistent at the WDR-video archive, as a research assistant at the Historical Institute of the University in Cologne and within the field of youth education at the AWO Cologne.

Anette Mazur supports the MiQua-team since December 2018 as a student assistant. At the University of Freiburg she studied history of art, Christian Archaeology and Byzantine Art History. Aside from her work at the MiQua she is pursuing her doctorate in the latter fields of research at the Johannes Gutenberg University in Mainz.

Samuel Olbermann is with our team since June 2018 and head of the MiQua-administration. After his business studies in Cologne, Bamberg and Dundee (UK) he worked in different companies within the field of education. Among other things, he has been responsible for the administration in an institution for adult and family education as well as a private university of applied sciences.

Thomas Otten has served on the team since 2016 and is the founding director of MiQua. LVR Jewish Museum in the Archaeological Quarter of Cologne. He read prehistory and early history, classical archaeology and ancient history in Bonn and Munich. Following his studies, he was a director at the Rheinischer Verein für Denkmalpflege (Rhineland Conservation Association). From 2006 to 2016 he was head of the protection and conservation division at the main office of monuments within the North Rhine Westphalia housing and development ministry. In 2010 and 2015 he curated exhibitions for Land NRW. He is also an assistant professor in the department of archaeology at the University of Cologne.

Tanja Potthoff has been academic officer at team MiQua since 2015, with responsibility for all matters in connection with medieval and modern archaeology. She studied prehistory and early history, archaeology, ethnology and Christian archaeology in Bonn and Munich. After graduation, she started working as an excavation director at the archaeological services of the East Frisian Regional Association. She pursued a research project on the medieval convent Frauenstift Neuss at the Ludwig-Maximilians-University of Munich. Tanja worked at the LVR Archaeological Park Xanten between 2013 and 2015.

Sebastian Ristow At MiQua, Sebastian’s area is first millennium archaeology, i.e. the Roman Praetorium and its subsequent use. He studied prehistory and early history, Christian archaeology, historical geography, classical archaeology and history of art in Bonn, Mainz and Cologne. Following many years working at the cathedral excavations in Cologne and at the University of Bonn, he is now a freelance archaeologist, author and editor (http://www.archaeoplanristow.de/) and teaches at Cologne University’s department of archaeology.

Michelle Rossa supports MiQua since March 2018 as a research assistant focusing on the archaeology of the first millennium. Previously, she studied archaeology of the Roman provinces and classical archaeology at the University of Cologne and worked on several archaeological excavations. Currently, she is pursuing her doctorate in the field of the archaeology of the Roman provinces.

Gudrun Steinfort is secretary to team MiQua, assisting the museum management in administrative and organisational tasks. Following her training in wholesale and export sales as well as foreign language secretarial studies, she acquired a wealth of experience in international firms and industrial research companies.

Christiane Twiehaus has headed the department of Jewish history and culture at team MiQua since 2014. She read Jewish studies, European history of art and musicology at Freiburg and Heidelberg. Her research interests were Jewish art and the Talmud/Code of Jewish Law. Other activities include work at the Bundeskunsthalle and theatre in Bonn, as well as at Jüdisches Museum Franken.

Philipp Zimball supports MiQua since March 2018 as a student assistant and assumes general adminstrative tasks. In 2016 he finished the police training and his studies at the University of Applied Sciences for Public Administration and Management of North Rhine-Westphalia with success. Currently, he is studying legal sciences at the University of Bonn.