Die Museumsarbeit ist vielseitig: Konzeption, Planung und Forschung sind feste Bestandteile. Die Schriftenreihe unserer Fördergesellschaft MiQua-Freunde bietet Einblicke für Interessierte in Ideen und Ergebnisse zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten.
Dabei ist klar: Das MiQua wird – wie alle Häuser des LVR – ein Museum mit Angeboten für alle.
Diesem Weg hin zu mehr Inklusion kommen wir jetzt ein Stück näher: Eine Auswahl der Schriftenreihe „Beiträge zur rheinisch-jüdischen Geschichte“ ist nun auf der Website der MiQua-Freunde auch in Deutscher Gebärdensprache nutzbar – eine Einladung zum neugierig werden und Mitdiskutieren.

Die Videos sind im Bereich Publikationen der vereinseigenen Website veröffentlicht. Darunter sind Beiträge über Schiefertafeln aus dem mittelalterlichen jüdischen Viertel Kölns, einen einzigartigen archäologischen Fund, sowie ein Video zu Heft 8, in dem Thomas Otten und Christiane Twiehaus das Konzept hinter unserem Museum erläutern.
Insgesamt konnten neun Beiträge als Videos mit Informationen in Deutscher Gebärdensprache realisiert werden. Die Produktion der Videos ist Teil des Projekts „digital inklusiv“ der MiQua-Freunde, gefördert durch die Beisheim Stiftung im Rahmen des Programms „kulturstark“.

Ein Beitrag von Samantha Bornheim, seit 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fördergesellschaft und zuvor Volontärin im MiQua. Die MiQua-Freunde e. V. – im Jahre 1996 als Gesellschaft zur Förderung eines Hauses und Museums der jüdischen Kultur in Nordrhein-Westfalen gegründet – sind heute die offizielle Fördergesellschaft des MiQua. Bestens vernetzt in der Kölner Stadtgesellschaft arbeiten sie eng mit dem MiQua-Team zusammen und tragen so das Leitbild des Museums in die breite Öffentlichkeit.
Gratulation zu dieser sehr wichtigen Erweiterung des Vermittlungsauftrags!
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