Praetorium

Fundamenreste des Praetoriums

Freier Eintritt am Tag des offenen Denkmals am 10. September

Hinter den Kulissen von Praetorium und MiQua

Das Praetorium als Amtssitz des Statthalters der römischen Provinz Niedergermanien war das bedeutendste offizielle Bauwerk der Stadt und wichtigster römischer Palast am Rhein, in dem auch Kaiser zu Gast waren. Erhalten sind Reste aus allen Phasen des Baus, der mehrfach umgestaltet wurde. Vor allem die Mauern des monumentalen Palastes des 4. Jahrhunderts beeindrucken noch heute.

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Die freigelegten Mauerreste des mittelalterlichen Viertels sind im Bildzentrum. Rechts ist das Historische Rathaus mit der Rathauslaube im oberen Bildbereich. Im Hintergrund ist der Kölner Dom zu sehen.

Form follows Monument

(English version below) Die bedeutendsten Ausstellungsobjekte des MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln stehen nicht in Vitrinen oder hinter Glas, sondern sind unverrückbar mit dem Boden und den Stadtschichten Kölns verbunden, teilweise seit 2000 Jahren. Es sind die sogenannten ortsfesten Bodendenkmäler wie das römische Praetorium, die Bauten des mittelalterlichen jüdischen Viertels oder des Goldschmiedeviertels, die die Geschichte des Ortes erzählen. Deshalb steht das MiQua genau an diesem Platz und zeichnet mit seiner baulichen Struktur die Bodendenkmäler, deren Lage und Ausdehnung minutiös nach.

Ausgrabung des Goldschmiedeviertels

Grabungsfoto mit Befunden des mittelalterlichen Goldschmiedeviertels im Süden, © Christina Kohnen / Stadt Köln

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Detailaufnahme von zwei Händen in weißen Handschuhen, die einen Teil eines Fundes vermessen.

Wer behält den Überblick?

Die Erfassung von Ausstellungsobjekten

Eine kaum zu überschauende Vielzahl an Objekten

(English version below) Während der archäologischen Untersuchungen des Rathausplatzes von 1953-1956 und seit 2007 fanden die Archäologinnen und Archäologen zehntausende von Funden. Sie stammen z. B. aus dem Palast des römischen Statthalters (Praetorium), aus dem mittelalterlichen jüdischen Viertel, den Häusern der Goldschmiede oder aus dem Zerstörungsschutt des 2. Weltkriegs.

Eine Vielzahl unterschiedlichster Objekte erzählt uns vom Leben, Wohnen und Arbeiten der Menschen, die in den letzten 2000 Jahren im Viertel am heutigen Rathausplatz gelebt haben. Hierzu zählen beispielsweise:

  • Fragmente von römischen Fußbodenmosaiken oder farbigen Wandmalereien,
  • Baudekor aus der mittelalterlichen Synagoge in Gestalt von Tierfiguren und Blättern,
  • auf Schiefertafeln geritzte Schreibübungen jüdischer Schulkinder,
Schlüssel, davorliegend ein Maßstab.

Eisenschlüssel aus einem mittelalterlichen Keller am Kölner Rathausplatz. Durch die Lagerung im Boden ist er stark angegriffen und muss nun restauriert werden. © Thomas Düpmeier / LVR

  • Schlüssel von Truhen und Türen,
  • vom häufigen Anfassen glattpolierte Schachfiguren
  • sowie Tausende von Keramikscherben und Tierknochen aus den Latrinenschächten unter den mittelalterlichen Plumpsklos hinter den Wohnhäusern.

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Die Namensschilder liegen übereinander auf einem kleinen Stapel.

GLAM on Tour: Ein Schreib-Wochenende mit Wikipedia und dem MiQua-Team

(English version below) „GLAM on Tour“ nennt die Wikipedia/Wikimedia-Community ein Format, bei dem sich Museumsmenschen aus Wissenschaft und Kultur mit Autorinnen und Autoren von Wikipedia zusammentun, um freies Wissen zu vermehren. Eine Gruppe aus der Kölner Wikipedia-Community und ihrem lokalen Stützpunkt im Lokal K traf sich also für ein Wochenende mit Mitgliedern des MiQua-Teams, um in die 2000 Jahre Geschichte und Geschichten rund um diesen einzigartigen Ort einzusteigen.

Mehrere Personen stehen in einem Halbkreis zusammen.

Museumsmenschen treffen auf die Wikipedia-Community. © Stephanie Buchholz / LVR

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Das Logo des Internationalen Museumstages

Internationaler Museumstag 21. Mai 2017

Führung „Hinter den Kulissen von Praetorium und MiQua“

Das Team des MiQua und die Archäologen der Stadt Köln geben anlässlich des Internationalen Museumstags 2017 gemeinsam Einblicke ins Praetorium und die zukünftige Dauerausstellung. Das Motto des diesjährigen Museumstags lautet „Spurensuche. Mut zur Verantwortung!“

 

 

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Wandgemälde an der Fassade des Lokal K zeigt eine männliche und eine weibliche Personen, die sich dem Rücken zugewandt sind und auf den Köpfen Papiertüten haben. Dabei schauen sie auf ihr Handy. Die männliche Person hat mehrere Pfeile eines Engels im Oberkörper stecken. Der Engel liegt rechts erschöpft daneben und ist eingeschlafen.

„Hier trifft sich die Wikipedia-Community und tut Dinge.“

(English version below) Unter diesem Motto versammeln sich regelmäßig Wikipedia-Aktive aus der Region in den Räumen des Lokal K.  „Dinge tun“ die Kölner Wikipedianer aber auch außerhalb ihres Treffpunkts, wie im Dezember 2016 im Praetorium: in den Überresten des römischen Statthalterpalastes lernten die Schreiber des größten Online-Lexikons einige Wissenschaftler des LVR-Teams und die Inhalte des zukünftigen Museums kennen.

Das Schaufenster des Lokal K zeigt ein Puzzle in Form einer Weltkugel. Auf jedem Puzzle steht ein Buchstabe in unterschiedlichen Sprachen. Rechts daneben ist der Slogan des Lokals zu lesen.

Das Schaufenster des Lokal K. Helfmann, LokalK004, CC BY-SA 4.0

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MiQua bloggt

Herzlich willkommen im MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln

(English version below) Begleiten Sie uns mit diesem Blog auf dem Weg in die faszinierende Welt der Archäologie und Geschichte, in die Stadt unter der Stadt, in eines der außergewöhnlichsten Museumsprojekte Kölns. MiQua präsentiert mit dem römischen Praetorium, dem mittelalterlichen jüdischen Viertel und dem Goldschmiedeviertel einige der bedeutendsten archäologischen Funde der Kölner Stadtgeschichte und des Rheinlandes.

Gruppenbild von 10 Personen in zwei Reihen gruppiert.

Das Team des MiQua, © Nicole Schäfer / LVR-ZMB

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