Beiträge und Downloads

Deckblatt der Publikation „Das Dekret von 321: Köln, der Kaiser und die jüdische Geschichte“. © Michael Jakobs / LVR

Broschüre zum Dekret von 321

Warum 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland? Ausgangspunkt und früheste Quelle zum Judentum im deutschsprachigen Raum ist das von Kaiser Konstantin im Jahr 321 erlassene Dekret, das den Provinzhauptstädten im Römischen Imperium die Berufung von Juden in den Stadtrat und damit zu Verpflichtungen für das Stadtwesen erlaubte. Köln ist als Adressat in diesem Dekret explizit genannt – für das „Rom am Rhein“ eine besonders wichtige historische Urkunde.
Über das Edikt von 321 hat das MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln den einführenden Text „Das Dekret von 321: Köln, der Kaiser und die jüdische Geschichte“ – in Deutsch und Englisch veröffentlicht. Diese Publikation kann beim MiQua kostenfrei angefordert (miqua@lvr.de) werden und steht im MiQua-Blog auch als Download zur Verfügung.

Brochure on the Decree of 321

Why 1700 years of Jewish life in Germany? The starting point and earliest source on Judaism in the German-speaking world is the decree issued by Emperor Constantine in 321, which allowed the provincial capitals in the Roman Empire to appoint Jews to the city council and thus to incur obligations for the city’s affairs. Cologne is explicitly named as the addressee in this decree – a particularly important historical document for the „Rome on the Rhine“.
About the edict of 321, the MiQua. LVR-Jewish Museum in the Archaeological Quarter Cologne has published the introductory text „The Decree of 321: Cologne, the Emperor and Jewish History“ – in German and English. This publication can be requested from MiQua free of charge (miqua@lvr.de) and is also available for download on the MiQua blog.

Fig. 1: Cover page of the publication „The Decree of 321: Cologne, the Emperor and Jewish History“. © Michael Jakobs / LVR

Schritte auf dem Weg… zur neuen Rekonstruktion der mittelalterlichen Synagoge

For English version click here. Eine Runde aus 13 Expert*innen beriet sich am 10. September 2020 in der Aula des Römisch-Germanischen Museums im Belgischen Haus (Abb. 1). Der Coronasituation angemessen nutzte etwa die Hälfte der Wissenschaftler*innen die technisch ausgereiften Möglichkeiten über das Internet an der Besprechung teilzunehmen, die übrigen fanden sich vor Ort und in angemessenem…

Blass im Hintergrund zeigt das Bild die Synagoge in der Oranienburger Straße Berlin. Das Bild wirkt bläulich und im Zentrum steht der Schriftzug: Learn from the past to build a better future. Darunter ist ein grafisches Element eingebracht: eine blaue und schwarze wellenförmige Linie, die an einen Fluss erinnert und von links nach rechts im Bild verläuft.

„Sieben Orte in Deutschland“: Die Online Ausstellung 7 Places

For English version click here. Zum weltweiten Gedenken an die Novemberpogrome von 1938 eröffnete das „Holocaust and the United Outreach Programme“ der Vereinten Nationen und das Museum Zentrum für verfolgte Künste Solingen die mehrsprachige Online-Ausstellung „Sieben Orte in Deutschland“ auf http://www.7Places.org. Im Mittelpunkt stehen sieben jüdische Gemeinden in Deutschland, deren Geschichte und Umgang mit dem…

Erfolgreiche Kooperation von MiQua und DOMiD: Gastvitrine im Virtuellen Migrationsmuseum gelauncht!

For English version click here. MiQua und das „Haus der Einwanderungsgesellschaft“ sind zwei Museen im Aufbau. Letzteres wird von dem bereits seit 30 Jahren bestehenden Verein „Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland“ – kurz DOMiD e. V. – umgesetzt. Doch schon jetzt bietet ein virtuelles Ausstellungsprojekt erste Einblicke in die künftigen Themen der…

Marmorkopf des römischen Kaisers Konstantin

MiQua und das Edikt von 321

For English version click here. Im Jahr 321 gerät Köln in die Schlagzeilen des Römischen Imperiums. Am 11. Dezember erlässt Kaiser Konstantin ein Edikt, das den Provinzstätten die Berufung von Juden in den Stadtrat gestattete. Dieses Edikt ist die früheste erhaltene schriftliche Quelle zur Existenz von Juden nördlich der Alpen und begründet zusammen mit den…

Schwarz-weiß-Zeichnung von vielen Fachwerkhäusern. In der Mitte steht ein rotes Haus. Das ist die mittelalterliche jüdische Synagoge

Vergangene Größe in moderner Simulation

Rekonstruktionen zum Verständnis der römerzeitlichen und mittelalterlichen Baureste im MiQua For English version click here. Seit rund zwei Jahren entwickeln Fachleute aus der Archäologie, Architektur, historischen Bauforschung, Kunstgeschichte und Judaistik in einem transdisziplinären Teamwork am Schreibtisch und am Rechner Szenarien, die helfen die Baureste im archäologischen Rundgang von MiQua zu verstehen. Eingebunden sind dabei die…

Der Karnevalsorden hat die Form eines Davidsterns in den Farben grün und weiß mit einer kleinen Öse an der oberen Spitze. Im Zentrum ist zusätzlich das Emblem des Vereins "Kleiner Kölner Klub" sowie die Jahreszahl 1929 aufgebracht.

Orden des „Kleinen Kölner Klubs“ kommt in die Dauerausstellung des MiQua

For English version click here. Vergangene Woche konnte sich das MiQua-Team über die Zusage eines besonderen Objektes als Dauerleihgabe für das künftige Museum freuen: Gerhard A. Küpper, der Sohn des bekannten Kölner Büttenredners Karl Küpper (1905–1970), sicherte dem Museum den Orden des jüdischen Karnevalsvereins „Kleiner Kölner Klub“ (KKK) für eine Präsentation in der Dauerausstellung zu….

Eröffnet!

Am 24. September war es soweit: das MiQua konnte seine erste Wechselausstellung eröffnen! Der Amsterdam Machsor wird als Gemeinschaftsproduktion des MiQua, des Joods Historisch Museum Amsterdam und dem Wallraf-Richartz-Museum noch bis zum 12. Januar 2020 im Wallraf zu sehen sein. Rund 200 Gäste kamen, um mit uns dieses Ereignis, die Rückkehr des Machsor an dessen…