Autor: Sebastian Ristow

Das Praetorium in Köln war Sitz der römischen Statthalter. Die neue Rekonstruktion von Narmer Architecture aus Budapest verdeutlicht, welche Befunde heute noch erhalten sind und welche Dimensionen das Gebäude im 4. Jahrhundert einnahm.

Rekonstruktionen nehmen Fahrt auf.

Internationales Arbeitstreffen zum Praetorium in den Räumen der Thyssen-Stiftung

Wie sah ein Gebäude aus, das vor über 1600 Jahren gestanden hat, von dem aber nur Fundamente erhalten sind? Und: Wie stellt man die Dinge dar, die wir gar nicht mehr haben, also Dach, Fenster, Geschosshöhen etc.? Diesen Fragen geht MiQua jetzt zusammen mit Fachleuten der Architekturuniversität Budapest und der Technischen Universität Darmstadt nach. Gefördert wird die Arbeit des LVR in diesem Fall von der Fritz Thyssen Stiftung und der Stadt Köln. (mehr …)

Frontalansicht bis zur Hüfte von der schwarzen Statue

Mutter Colonia als Hologramm

Ganz am Anfang der Kölner Geschichte steht die um 15 unserer Zeit geborene Agrippina die Jüngere, eine Urenkelin des Kaisers Augustus und Mutter von Kaiser Nero. Noch als Baby verließ sie mit ihrer Familie die Stadt, das damalige oppidum Ubiorum, um in Rom selbst aufzuwachsen. Da sie später mit Kaiser Claudius verheiratet war, konnte sie schließlich ihrem Geburtsort den Rang einer Colonie verleihen lassen. So kam es am Niederrhein zur Einrichtung der ersten Stadt mit römischem Bürgerrecht: Colonia Claudia Ara Agrippinensium. Heute ist nur die Bezeichnung Colonia, verkürzt zu Köln als Name verblieben. (mehr …)

Wir scannen das Mittelalter

(English version below) Eines der spannendsten archäologischen Denkmäler im MiQua ist die Synagoge aus dem Mittelalter. (mehr …)