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Autor: Gastautor

Franziska Weber lacht in die Kamera.

4 spannende Wochen

(English version below) Für uns Studierende der Universität zu Köln im Fachbereich Archäologie gehört ein Praktikum zum Studienaufbau dazu. Ich entschied mich für eines bei der LVR-Stabsstelle MiQua. Doch wie komme ich als Masterstudentin dazu, genau in dieser Abteilung mein Praktikum zu absolvieren?

Frontalansicht einer großen Leinwand, auf der ein Ausgrabungsbild zu sehen ist. Im Vordergrund sitzendes Publikum.

Zwei Tage Entdeckungsreise in die Archäologie

(English version below) Am 5. und 6. Februar fand der traditionelle Rückblick der rheinischen Archäologie auf das vergangene Jahr statt. Referentinnen und Referenten der Bodendenkmalpflege des Rheinlandes präsentierten im LVR-LandesMuseum Bonn aktuelle Forschungsergebnisse.

ZeitZeichnen

(English version below) Von 2010 bis 2015 habe ich als Zeichner in der Archäologischen Zone am Rathausplatz in Köln gearbeitet und dort die freigelegten Befunde aus überwiegend römischer und mittelalterlicher Zeit gezeichnet und koloriert.

Hochzeitsring liegend auf neutraler Fläche

Mein Lieblings♥bjekt

(English version below) Ein ganz besonderes Miniaturkunstwerk befindet sich im Kölnischen Stadtmuseum. Es handelt sich um einen goldenen jüdischen Hochzeitsring, der 1928 bei dem Kölner Antiquitätenhändler Hermann Feit erworben wurde und dessen Herkunft unbekannt ist.

Frau Grübel steht an einem Rednerpult.

Neues aus jüdischen Museen und Institutionen

(English version below) Vom 5. bis 8. September 2017 fand die diesjährige Tagung der Arbeitsgemeinschaft Jüdische Sammlungen in Würzburg und Veitshöchheim statt. Die 1976 in Köln gegründete AG ist ein Zusammenschluss Jüdischer Museen und anderer Einrichtungen, wie ehemalige Synagogen, Gedenkstätten, Bibliotheken, Archive und Forschungsinstitute, sowie von Einzelforscherinnen und -forschern aus Deutschland und den umliegenden Staaten. Jedes Jahr kommen die Mitglieder der AG in einer anderen Stadt zusammen – in Köln waren sie zuletzt 2006.

Vier Männer und eine Frauen stehen vor einem weißen Zelt und lächeln in die Kamera. © Michael Jakobs / LVR

Neugierig auf MiQua

(English version below) Gehört hatten sie alle schon mal vom MiQua. Aber dass dieses Museum mit seinem unterirdischen Gang durch zwei Jahrtausende demnächst so viel zu bieten hat, das hätten sie sich dann doch nicht vorgestellt. Auf dem Kölner Ehrenamtstag am 3. September stellten die MiQua-Freunde als ehrenamtliche Fördergesellschaft das Museumsprojekt vor.

Die Namensschilder liegen übereinander auf einem kleinen Stapel.

GLAM on Tour: Ein Schreib-Wochenende mit Wikipedia und dem MiQua-Team

(English version below) „GLAM on Tour“ nennt die Wikipedia/Wikimedia-Community ein Format, bei dem sich Museumsmenschen aus Wissenschaft und Kultur mit Autorinnen und Autoren von Wikipedia zusammentun, um freies Wissen zu vermehren. Eine Gruppe aus der Kölner Wikipedia-Community und ihrem lokalen Stützpunkt im Lokal K traf sich also für ein Wochenende mit Mitgliedern des MiQua-Teams, um in die 2000 Jahre Geschichte und Geschichten rund um diesen einzigartigen Ort einzusteigen.

MiQua-Freunde

(English version below) „MiQua-Freunde“, so wollen wir in Zukunft heißen, nicht mehr „Gesellschaft zur Förderung eines Hauses und Museums der jüdischen Kultur in NRW e.V.“. Diesen Vorschlag des Vorstandes soll unsere nächste Mitgliederversammlung verabschieden – versehen mit dem Zusatz „Fördergesellschaft LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln“. Denn MiQua-Gründungsdirektor Dr. Thomas Otten hat uns angeboten, nicht mehr nur ein Jüdisches Museum zu fördern, sondern sein gesamtes Projekt.

Blick auf die Baustelle und den Bohrkran. Im Hintergrund sind der Spanische Bau und die Rathauslaube zu sehen.

In den Boden gestampft und den Kopf abgeschlagen

(English version below) in gutes Haus steht auf einem sicheren Fundament. Auch das „MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln“ braucht eine stabile Basis. Aber was tun, wenn jeder Meter Boden archäologische Schätze birgt, die unverrückbarer Teil der Ausstellung werden sollen?