Autor: Gastautor

Die Tafel aus Schiefer ist mit hebräischen Buchstaben beschriftet. Aufgelistet sind Namen und Beträge.

Mein Lieblings♥bjekt: Ein mittelalterlicher Zufallsfund

Anfang 2011 waren die Ausgrabungen im Bereich des mittelalterlichen jüdischen Viertels in vollem Gange, als ein Mitarbeiter der Archäologischen Zone ein schmutziges Stück Schiefer in die Hände bekam. (mehr …)

Mit vier historischen Personen ins MiQua

Vor der Baustelle des MiQua auf dem Kölner Rathausplatz steht nun ein neuer Bauzaun! Der stellt Ihnen den Ort und die Menschen vor, die hier in den vergangenen 2000 Jahren gelebt und gewirkt haben. Sie lernen einen Statthalter kennen, der im Praetorium sein „Büro“ hatte, einen Gelehrten aus dem jüdischen Viertel, eine Goldschlägerin und die frühere Direktorin des Wallraf-Richartz-Museums.

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Franziska Weber lacht in die Kamera.

4 spannende Wochen

Eine Praktikantin erzählt…

Für uns Studierende der Universität zu Köln im Fachbereich Archäologie gehört ein Praktikum zum Studienaufbau dazu. Ich entschied mich für eines bei der LVR-Stabsstelle MiQua. Doch wie komme ich als Masterstudentin dazu, genau in dieser Abteilung mein Praktikum zu absolvieren? (mehr …)

Frontalansicht einer großen Leinwand, auf der ein Ausgrabungsbild zu sehen ist. Im Vordergrund sitzendes Publikum.

Zwei Tage Entdeckungsreise in die Archäologie

Jahrestagung Archäologie im Rheinland 2018

Am 5. und 6. Februar fand der traditionelle Rückblick der rheinischen Archäologie auf das vergangene Jahr statt. Referentinnen und Referenten der Bodendenkmalpflege des Rheinlandes präsentierten im LVR-LandesMuseum Bonn aktuelle Forschungsergebnisse. Es war ein breites Spektrum von Themen vertreten: von Beiträgen der Forschungsmethoden in der praktischen Archäologie über Funde von römerzeitlichen Siedlungsgebieten bis hin zu spektakulären Einzelfunden. (mehr …)

ZeitZeichnen

Von 2010 bis 2015 habe ich als Zeichner in der Archäologischen Zone am Rathausplatz in Köln gearbeitet und dort die  freigelegten Befunde aus überwiegend römischer und mittelalterlicher Zeit gezeichnet und koloriert. In dieser Zeit sind hunderte von maßstabgetreuen Zeichnungen entstanden. (mehr …)

Hochzeitsring liegend auf neutraler Fläche

Mein Lieblings♥bjekt

Der Jüdische Hochzeitsring im Kölnischen Stadtmuseum

Ein ganz besonderes Miniaturkunstwerk befindet sich im Kölnischen Stadtmuseum. Es handelt sich um einen goldenen jüdischen Hochzeitsring (Inventarnummer RM 1928/349b), der 1928 bei dem Kölner Antiquitätenhändler Hermann Feit erworben wurde und dessen Herkunft unbekannt ist. Er ist sehr aufwändig gestaltet. Eine Ringschiene in Form zweier Drachen trägt ein gotisches Miniaturgebäude mit sechs identischen Seiten: über spitzbogigen Arkaden maßwerkverzierte Dreiecksgiebel mit eingeschriebenem Dreiblatt, die von Kreuzblumen bekrönt und Fialen flankiert werden. Auf dem sechsseitigen Pyramidendach findet sich die Inschrift מזל טוב (MAZEL TOW = Viel Glück!). (mehr …)

Frau Grübel steht an einem Rednerpult.

Neues aus jüdischen Museen und Institutionen

Jahrestagung der AG Jüdische Sammlungen 2017

(English version below) Vom 5. bis 8. September 2017 fand die diesjährige Tagung der Arbeitsgemeinschaft Jüdische Sammlungen in Würzburg und Veitshöchheim statt. Die 1976 in Köln gegründete AG ist ein Zusammenschluss Jüdischer Museen und anderer Einrichtungen, wie ehemalige Synagogen, Gedenkstätten, Bibliotheken, Archive und Forschungsinstitute, sowie von Einzelforscherinnen und -forschern aus Deutschland und den umliegenden Staaten. Jedes Jahr kommen die Mitglieder der AG in einer anderen Stadt zusammen – in Köln waren sie zuletzt 2006.

Mit seinen Aktivitäten zum jüdischen Leben im Rheinland und dem Erwerb und der Umgestaltung von Synagoge und Vorsteherhaus in Rödingen zum LVR-KULTURHAUS Landsynagoge Rödingen ist der Landschaftsverband Rheinland – vertreten durch Monika Grübel – bereits seit 2000 Mitglied der AG, seit 2014 sind auch Mitarbeiter des MiQua Teilnehmer der AG.

Frau Grübel steht am Rednerpult und spricht in eine Mikrofon. Im Hintergrund eine Leinwand mit einer Präsentation.

Monika Grübel (LVR) referierte über „Inklusion im Museum – Tagung zum rheinischen Landjudentum“. © Ursula Reuter

 

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