Heute vor zwei Jahren öffneten die „Stadt“-Tore für eine besondere Kooperation: Die Ausstellung „Rom am Rhein“ im Rahmen der Archäologischen Landesausstellung „Roms fließende Grenzen“. Gemeinsam mit dem Römisch-Germanischen Museum Köln präsentierte das MiQua Forschungsergebnisse zum hiesigen Standort des UNESCO-Weltkulturerbes Niedergermanischer Limes. Doch nicht nur die Objekte und Stationen in der Ausstellung hielten einige Erkenntnisse bereit.
Anfang Mai 2022 trafen sich das Team und Besucher*innen, um besondere und persönliche Perspektiven auf Grenzen über das Thema Limes hinaus zu entdecken. Zusammen kamen zehn junge Menschen mit und ohne Autismus am Kölner Standort. Ein Wochenende lang erkundeten sie die Ausstellung „Rom am Rhein“ im Kulturzentrum am Neumarkt und setzten ihre eigenen Erfahrungen in zwei Interviewfilmen um. Unterstützt wurden sie dabei durch Mitarbeiter*innen der Museen sowie die NOCASE inklusive Filmproduktion gGmbH. Anhand der Ausstellungen forschten die Teilnehmenden nach Grenzen im Alltag früher und heute. Dabei wirkten sie vor und hinter der Kamera mit und feierten nach Schnitt und Postproduktion die öffentliche Premiere der beiden Filme „Wie bitte? Sprachliche Grenzen“ und „Privat! Persönliche Grenzen“.
Die Werke dauern jeweils etwa sechs Minuten und sind hier abrufbar. Weitere Infos zur Ausstellung „Rom am Rhein“ findet Ihr unter roemer.nrw.
Beitragsbild: © LVR-LMB / Mikko Kriek
