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Schlagwort: Synagoge

Frau Grübel steht an einem Rednerpult.

Neues aus jüdischen Museen und Institutionen

(English version below) Vom 5. bis 8. September 2017 fand die diesjährige Tagung der Arbeitsgemeinschaft Jüdische Sammlungen in Würzburg und Veitshöchheim statt. Die 1976 in Köln gegründete AG ist ein Zusammenschluss Jüdischer Museen und anderer Einrichtungen, wie ehemalige Synagogen, Gedenkstätten, Bibliotheken, Archive und Forschungsinstitute, sowie von Einzelforscherinnen und -forschern aus Deutschland und den umliegenden Staaten. Jedes Jahr kommen die Mitglieder der AG in einer anderen Stadt zusammen – in Köln waren sie zuletzt 2006.

Schwarz-weiß Abbildung eines Teils der Synagoge mit Schwerpunkt auf dem Dach.

Einladung nach Litauen

(English Version below) Vom 3. bis zum 5. September trafen sich in Litauens Hauptstadt Vilnius über 100 Interessierte und 40 Referentinnen und Referenten aus Europa, USA und Israel, um über die zerstörte Große Synagoge in Vilnius zu sprechen und Lösungen für eine Darstellung und Vermittlung des ehemaligen Zentrums jüdischen Lebens in Osteuropa zu diskutieren: „How to commemorate the Great Synagogue of Vilna Site?“

Vier Männer und eine Frauen stehen vor einem weißen Zelt und lächeln in die Kamera. © Michael Jakobs / LVR

Neugierig auf MiQua

(English version below) Gehört hatten sie alle schon mal vom MiQua. Aber dass dieses Museum mit seinem unterirdischen Gang durch zwei Jahrtausende demnächst so viel zu bieten hat, das hätten sie sich dann doch nicht vorgestellt. Auf dem Kölner Ehrenamtstag am 3. September stellten die MiQua-Freunde als ehrenamtliche Fördergesellschaft das Museumsprojekt vor.

Die freigelegten Mauerreste des mittelalterlichen Viertels sind im Bildzentrum. Rechts ist das Historische Rathaus mit der Rathauslaube im oberen Bildbereich. Im Hintergrund ist der Kölner Dom zu sehen.

Form follows Monument

(English version below) Die bedeutendsten Ausstellungsobjekte des MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln stehen nicht in Vitrinen oder hinter Glas, sondern sind unverrückbar mit dem Boden und den Stadtschichten Kölns verbunden, teilweise seit 2000 Jahren.

Detailaufnahme von zwei Händen in weißen Handschuhen, die einen Teil eines Fundes vermessen.

Wer behält den Überblick?

(English version below) Eine kaum zu überschauende Vielzahl an Objekten: Während der archäologischen Untersuchungen des Rathausplatzes von 1953-1956 und seit 2007 fanden die Archäologinnen und Archäologen zehntausende von Funden. Sie stammen z. B. aus dem Palast des römischen Statthalters (Praetorium), aus dem mittelalterlichen jüdischen Viertel, den Häusern der Goldschmiede oder aus dem Zerstörungsschutt des 2. Weltkriegs.

Frontalansicht der Tora-Krone

Fünf Tage in Izmir

(English version below) 15 Kuratorinnen und Kuratoren von Jüdischen Museen aus elf verschiedenen Ländern trafen sich im April 2017 im türkischen Izmir zu einem gemeinsamen Workshop, dem sogenannten „Advanced Curatorial Education Programme“. Dieses Programm wird regelmäßig von der Association of European Jewish Museums (AEJM), dem Verbund europäisch-jüdischer Museen, an unterschiedlichen Orten veranstaltet. Seit diesem Jahr ist auch MiQua Mitglied bei AEJM.

Ausgrabung des Goldschmiedeviertels

Darum geht‘s im MiQua

(English version below) Das Archäologische Quartier beginnt mit dem Praetorium, als einer imposanten Palastanlage des Statthalters der römischen Provinz Niedergermanien. Dieser römische Verwaltungssitz begründet eine 2000-jährige Geschichte der Regierung Kölns vom 1. Jahrhundert an bis in die heutige Zeit mit dem Rathaus der modernen Stadt.

Wir scannen das Mittelalter

(English version below) Eines der spannendsten archäologischen Denkmäler im MiQua ist die Synagoge aus dem Mittelalter. In Bonn wurden die Fragmente eingescannt.