Rathausplatz

Das Praetorium in Köln war Sitz der römischen Statthalter. Die neue Rekonstruktion von Narmer Architecture aus Budapest verdeutlicht, welche Befunde heute noch erhalten sind und welche Dimensionen das Gebäude im 4. Jahrhundert einnahm.

Rekonstruktionen nehmen Fahrt auf.

Internationales Arbeitstreffen zum Praetorium in den Räumen der Thyssen-Stiftung

Wie sah ein Gebäude aus, das vor über 1600 Jahren gestanden hat, von dem aber nur Fundamente erhalten sind? Und: Wie stellt man die Dinge dar, die wir gar nicht mehr haben, also Dach, Fenster, Geschosshöhen etc.? Diesen Fragen geht MiQua jetzt zusammen mit Fachleuten der Architekturuniversität Budapest und der Technischen Universität Darmstadt nach. Gefördert wird die Arbeit des LVR in diesem Fall von der Fritz Thyssen Stiftung und der Stadt Köln. (mehr …)

Der Bauzaun aus Holz um die MiQua-Baustelle. Rechts der historische Rathausturm und die Rathauslaube

Eingehaust!

Der neue MiQua-Bauzaun steht fast schon…

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Smartphone in dicken braunen Handschuhen. Temperaturanzeige für Köln zeigt 7 Grad minus an.

Trotz der Kälte…

Drei Arbeiter montieren Stahlgeflecht auf der Baustelle des MiQua

Stahlarbeiten am südlichen Deckenfeld der MiQua-Baustelle, Foto: Michael Jakobs / LVR

Jetzt ist es ja seit einigen Tagen schon recht frisch (!) in Köln und ich bin froh, dass ich in einem manierlich geheizten Büro arbeiten darf. Da bewundere ich uneingeschränkt die Männer auf unserer MiQua-Baustelle, die bei gefühlten sibirischen Temperaturen die Arbeiten am südlichen Deckenfeld fortsetzen. Respekt! Ich ziehe meine Mütze, aber nur ganz kurz! Brrr…

 

Ein erfolgreicher Baubeginn!

Gründungsbauwerk für das MiQua erfolgreich betoniert

Seit im Juni diesen Jahres parallel zu den beiden Straßen Unter Goldschmied und der Portalsgasse die ersten Armierungseisen für das neue Museum am Rathausplatz verbaut wurden, war für Baustellen-Spotter schnell klar, auf welchem mächtigen Fundament das MiQua entstehen würde. (mehr …)

Vier Männer und eine Frauen stehen vor einem weißen Zelt und lächeln in die Kamera. © Michael Jakobs / LVR

Neugierig auf MiQua

Fördergesellschaft stellt das neue Museum auf dem Ehrenamtstag vor

(English version below) Gehört hatten sie alle schon mal vom MiQua. Aber dass dieses Museum mit seinem unterirdischen Gang durch zwei Jahrtausende demnächst so viel zu bieten hat, das hätten sie sich dann doch nicht vorgestellt.

Mehrere Personen stehen im Zelt und unterhalten sich mit den Vereinsmitgliedern.

Viele wollen wissen, was das MiQua ist. © Wilfried Hommen / MiQua-Freunde

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Detailaufnahme von zwei Händen in weißen Handschuhen, die einen Teil eines Fundes vermessen.

Wer behält den Überblick?

Die Erfassung von Ausstellungsobjekten

Eine kaum zu überschauende Vielzahl an Objekten

(English version below) Während der archäologischen Untersuchungen des Rathausplatzes von 1953-1956 und seit 2007 fanden die Archäologinnen und Archäologen zehntausende von Funden. Sie stammen z. B. aus dem Palast des römischen Statthalters (Praetorium), aus dem mittelalterlichen jüdischen Viertel, den Häusern der Goldschmiede oder aus dem Zerstörungsschutt des 2. Weltkriegs.

Eine Vielzahl unterschiedlichster Objekte erzählt uns vom Leben, Wohnen und Arbeiten der Menschen, die in den letzten 2000 Jahren im Viertel am heutigen Rathausplatz gelebt haben. Hierzu zählen beispielsweise:

  • Fragmente von römischen Fußbodenmosaiken oder farbigen Wandmalereien,
  • Baudekor aus der mittelalterlichen Synagoge in Gestalt von Tierfiguren und Blättern,
  • auf Schiefertafeln geritzte Schreibübungen jüdischer Schulkinder,
Schlüssel, davorliegend ein Maßstab.

Eisenschlüssel aus einem mittelalterlichen Keller am Kölner Rathausplatz. Durch die Lagerung im Boden ist er stark angegriffen und muss nun restauriert werden. © Thomas Düpmeier / LVR

  • Schlüssel von Truhen und Türen,
  • vom häufigen Anfassen glattpolierte Schachfiguren
  • sowie Tausende von Keramikscherben und Tierknochen aus den Latrinenschächten unter den mittelalterlichen Plumpsklos hinter den Wohnhäusern.

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Mehrere Namensvorschläge, zum Beispiel MIQUA, Unter Uns, ZeitOrt Köln, MIC.

MiQua. Was für ein Name!

(English version below) Wie nennt man einen Ort, an dem inmitten von archäologischen Denkmälern 2000 Jahre Geschichte in einer unterirdischen Ausstellung gezeigt werden? Wie fasst man zusammen, dass hier der römische Statthalterpalast Kölns, das mittelalterliche jüdische Viertel und außerdem Wohn- und Handwerkerhäuser aus zwei Jahrtausenden zu sehen sind? (mehr …)