Kölnisches Stadtmuseum

Hochzeitsring liegend auf neutraler Fläche

Mein Lieblings♥bjekt

Der Jüdische Hochzeitsring im Kölnischen Stadtmuseum

(English version below) Ein ganz besonderes Miniaturkunstwerk befindet sich im Kölnischen Stadtmuseum. Es handelt sich um einen goldenen jüdischen Hochzeitsring (Inventarnummer RM 1928/349b), der 1928 bei dem Kölner Antiquitätenhändler Hermann Feit erworben wurde und dessen Herkunft unbekannt ist. Er ist sehr aufwändig gestaltet. Eine Ringschiene in Form zweier Drachen trägt ein gotisches Miniaturgebäude mit sechs identischen Seiten: über spitzbogigen Arkaden maßwerkverzierte Dreiecksgiebel mit eingeschriebenem Dreiblatt, die von Kreuzblumen bekrönt und Fialen flankiert werden. Auf dem sechsseitigen Pyramidendach findet sich die Inschrift מזל טוב (MAZEL TOW = Viel Glück!).

Hochzeitsring liegend auf neutraler Fläche

Kölner Hochzeitsring © Hendrik Strelow / KSM

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MiQua-Freunde

(English version below) „MiQua-Freunde“, so wollen wir in Zukunft heißen, nicht mehr „Gesellschaft zur Förderung eines Hauses und Museums der jüdischen Kultur in NRW e.V.“. Diesen Vorschlag des Vorstandes soll unsere nächste Mitgliederversammlung verabschieden – versehen mit dem Zusatz „Fördergesellschaft LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln“. Denn MiQua-Gründungsdirektor Dr. Thomas Otten hat uns angeboten, nicht mehr nur ein Jüdisches Museum zu fördern, sondern sein gesamtes Projekt. Wir haben das mit viel Freude angenommen. Aber auch mit Respekt vor der gewachsenen Aufgabe, weshalb wir uns über jeden freuen, der uns zur Seite steht.

Nahaufnahme des Kopfbogens der Beitrittserklärung  (mehr …)

Ausgrabung des Goldschmiedeviertels

Darum geht‘s im MiQua

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Das Archäologische Quartier

beginnt mit dem Praetorium, als einer imposanten Palastanlage des Statthalters der römischen Provinz Niedergermanien. Dieser römische Verwaltungssitz begründet eine 2000-jährige Geschichte der Regierung Kölns vom 1. Jahrhundert an bis in die heutige Zeit mit dem Rathaus der modernen Stadt.

Praetorium

Praetorium (2016), © Stefan Arendt / LVR-ZMB

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