Ausgrabung

Das Praetorium in Köln war Sitz der römischen Statthalter. Die neue Rekonstruktion von Narmer Architecture aus Budapest verdeutlicht, welche Befunde heute noch erhalten sind und welche Dimensionen das Gebäude im 4. Jahrhundert einnahm.

Rekonstruktionen nehmen Fahrt auf.

Internationales Arbeitstreffen zum Praetorium in den Räumen der Thyssen-Stiftung

Wie sah ein Gebäude aus, das vor über 1600 Jahren gestanden hat, von dem aber nur Fundamente erhalten sind? Und: Wie stellt man die Dinge dar, die wir gar nicht mehr haben, also Dach, Fenster, Geschosshöhen etc.? Diesen Fragen geht MiQua jetzt zusammen mit Fachleuten der Architekturuniversität Budapest und der Technischen Universität Darmstadt nach. Gefördert wird die Arbeit des LVR in diesem Fall von der Fritz Thyssen Stiftung und der Stadt Köln. (mehr …)

Die Tafel aus Schiefer ist mit hebräischen Buchstaben beschriftet. Aufgelistet sind Namen und Beträge.

Mein Lieblings♥bjekt: Ein mittelalterlicher Zufallsfund

Anfang 2011 waren die Ausgrabungen im Bereich des mittelalterlichen jüdischen Viertels in vollem Gange, als ein Mitarbeiter der Archäologischen Zone ein schmutziges Stück Schiefer in die Hände bekam. (mehr …)

ZeitZeichnen

Von 2010 bis 2015 habe ich als Zeichner in der Archäologischen Zone am Rathausplatz in Köln gearbeitet und dort die  freigelegten Befunde aus überwiegend römischer und mittelalterlicher Zeit gezeichnet und koloriert. In dieser Zeit sind hunderte von maßstabgetreuen Zeichnungen entstanden. (mehr …)

„… euch hindert hieran nymandt“: Die Pogrome von Köln und Erfurt 1349

Eine von Kölner und Erfurter Archäologen gemeinsam konzipierte Sonderausstellung in der Alten Synagoge Erfurt

(English version below) Bereits seit vielen Jahren besteht ein enger wissenschaftlicher Austausch zwischen den Erfurter und Kölner Archäologinnen und Archäologen, die sich mit den mittelalterlichen jüdischen Relikten beider Städte beschäftigen.

Hieraus entstand 2016 die vom Museum Alte Synagoge Erfurt und der Archäologischen Zone der Stadt Köln gemeinsam entwickelte Ausstellung „euch hindert hieran nymandt“.

Ausstellungsraum mit zwei Stellwänden und einer Vitrine.

Blick in den ersten Ausstellungsraum in der Alten Synagoge Erfurt. Foto A. von Kirchbach, Erfurt

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