Archäologie

Detailaufnahme von zwei Händen in weißen Handschuhen, die einen Teil eines Fundes vermessen.

Wer behält den Überblick?

Die Erfassung von Ausstellungsobjekten

Eine kaum zu überschauende Vielzahl an Objekten

(English version below) Während der archäologischen Untersuchungen des Rathausplatzes von 1953-1956 und seit 2007 fanden die Archäologinnen und Archäologen zehntausende von Funden. Sie stammen z. B. aus dem Palast des römischen Statthalters (Praetorium), aus dem mittelalterlichen jüdischen Viertel, den Häusern der Goldschmiede oder aus dem Zerstörungsschutt des 2. Weltkriegs.

Eine Vielzahl unterschiedlichster Objekte erzählt uns vom Leben, Wohnen und Arbeiten der Menschen, die in den letzten 2000 Jahren im Viertel am heutigen Rathausplatz gelebt haben. Hierzu zählen beispielsweise:

  • Fragmente von römischen Fußbodenmosaiken oder farbigen Wandmalereien,
  • Baudekor aus der mittelalterlichen Synagoge in Gestalt von Tierfiguren und Blättern,
  • auf Schiefertafeln geritzte Schreibübungen jüdischer Schulkinder,
Schlüssel, davorliegend ein Maßstab.

Eisenschlüssel aus einem mittelalterlichen Keller am Kölner Rathausplatz. Durch die Lagerung im Boden ist er stark angegriffen und muss nun restauriert werden. © Thomas Düpmeier / LVR

  • Schlüssel von Truhen und Türen,
  • vom häufigen Anfassen glattpolierte Schachfiguren
  • sowie Tausende von Keramikscherben und Tierknochen aus den Latrinenschächten unter den mittelalterlichen Plumpsklos hinter den Wohnhäusern.

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Das Logo des Internationalen Museumstages

Internationaler Museumstag 21. Mai 2017

Führung „Hinter den Kulissen von Praetorium und MiQua“

Das Team des MiQua und die Archäologen der Stadt Köln geben anlässlich des Internationalen Museumstags 2017 gemeinsam Einblicke ins Praetorium und die zukünftige Dauerausstellung. Das Motto des diesjährigen Museumstags lautet „Spurensuche. Mut zur Verantwortung!“

 

 

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„… euch hindert hieran nymandt“: Die Pogrome von Köln und Erfurt 1349

Eine von Kölner und Erfurter Archäologen gemeinsam konzipierte Sonderausstellung in der Alten Synagoge Erfurt

(English version below) Bereits seit vielen Jahren besteht ein enger wissenschaftlicher Austausch zwischen den Erfurter und Kölner Archäologinnen und Archäologen, die sich mit den mittelalterlichen jüdischen Relikten beider Städte beschäftigen.

Hieraus entstand 2016 die vom Museum Alte Synagoge Erfurt und der Archäologischen Zone der Stadt Köln gemeinsam entwickelte Ausstellung „euch hindert hieran nymandt“.

Ausstellungsraum mit zwei Stellwänden und einer Vitrine.

Blick in den ersten Ausstellungsraum in der Alten Synagoge Erfurt. Foto A. von Kirchbach, Erfurt

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MiQua bloggt

Herzlich willkommen im MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln

(English version below) Begleiten Sie uns mit diesem Blog auf dem Weg in die faszinierende Welt der Archäologie und Geschichte, in die Stadt unter der Stadt, in eines der außergewöhnlichsten Museumsprojekte Kölns. MiQua präsentiert mit dem römischen Praetorium, dem mittelalterlichen jüdischen Viertel und dem Goldschmiedeviertel einige der bedeutendsten archäologischen Funde der Kölner Stadtgeschichte und des Rheinlandes.

Gruppenbild von 10 Personen in zwei Reihen gruppiert.

Das Team des MiQua, © Nicole Schäfer / LVR-ZMB

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Ausgrabung des Goldschmiedeviertels

Darum geht‘s im MiQua

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Das Archäologische Quartier

beginnt mit dem Praetorium, als einer imposanten Palastanlage des Statthalters der römischen Provinz Niedergermanien. Dieser römische Verwaltungssitz begründet eine 2000-jährige Geschichte der Regierung Kölns vom 1. Jahrhundert an bis in die heutige Zeit mit dem Rathaus der modernen Stadt.

Praetorium

Praetorium (2016), © Stefan Arendt / LVR-ZMB

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