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#MiQuadventure Episode 1

Auftritt der Volontärinnen

Das MiQua ist eine der Institutionen, die ein wissenschaftliches Volontariat anbieten und als frisch eingespannte Volontärinnen möchten wir in den Beiträgen der Reihe #MiQuadventure ein paar Einblicke in unsere Arbeit geben. Zum Auftakt soll diese erste Episode zeigen, was ein Volontariat überhaupt ist und was wir für eine Rolle im MiQua übernehmen.

Die beiden Kolleginnen lächeln in die Kamera.

Malin Drees und Samantha Bornheim, Foto: Dominik Schmitz / LVR-ZMB

Wissenschaftliches Volontariat – kein Freiwilligendienst

Das klassische „was nun?“ ist die Standardfrage, die sich jedem Studenten und jeder Studentin gegen Ende des Studiums stellt. Viele bemühen sich um einen möglichst reibungslosen Übergang ins Berufsleben. Der gestaltet sich jedoch oftmals schwieriger als gedacht und komplizierter als ohnehin schon befürchtet.

Das wissenschaftliche Volontariat hat sich hierzulande als berufliche „Station“ durchgesetzt, für die zum Teil sogar eine Promotion verlangt wird. In Bezug auf Museen wie zum Beispiel das MiQua bedeutet es eine praktische Ausbildung im Museumsbereich, die sich an ein Hochschulstudium anschließt. Während dieser zwei Jahre als wissenschaftliche Volontärinnen lernen wir die Kernbereiche und alle mehr oder weniger „traditionellen“ Abteilungen eines Museums kennen, die Arbeitsabläufe einzuschätzen und erforderliche Strukturen einzuordnen. Dieses Gesamtpaket dient als umfassende Vorbereitung auf eine spätere Tätigkeit im Museum.

Volontariat im Museum… ohne Museum?

Nein, das MiQua auf dem Platz vor dem Rathaus hat noch nicht eröffnet, aber genau deshalb gibt es beim MiQua noch einen spannenden Bereich on top: Der Aufbau eines neuen Museums, die Konzeptplanungen und alle Herausforderungen und Chancen, die damit einhergehen, erleben wir in aufgeschlossener Atmosphäre jeden Tag und dürfen auch einen Teil zu diesem Projekt im Herzen der Stadt Köln beitragen.

Unsere Aufgaben wie auch Ziele werden im Curriculum geregelt und regelmäßig überprüft. So haben wir die Möglichkeit in allen museumsrelevanten Bereichen mitzuarbeiten: Die Teilnahme an wöchentlichen Teamsitzungen gehört ebenso dazu wie die Recherche – unter anderem von Objekten – oder das Schreiben von Texten. Die zukünftig ausgestellten Objekte müssen beispielsweise mit einer kleinen erklärenden Beschreibung versehen werden. Auf diese Art arbeiten wir stetig bei der geplanten Dauerausstellung mit und unterstützen diese mit jeweils einem eigenen spannenden Projekt, was im Laufe der nächsten Monate ausgearbeitet wird. Das ist sozusagen unser Puzzlestück, das in die neue Dauerausstellung eingesetzt wird.

Volos on Tour

Der Landschaftsverband liefert mit seinen 19 Museen und Kultureinrichtungen genug Ziele für Ausflüge, um auch einmal über den kölschen Tellerrand hinausblicken zu können. Auch von diesen Treffen, bei denen wir andere Museen besuchen und uns mit den Volontärinnen und Volontären vor Ort austauschen, berichten wir in unserer Reihe.

Wir freuen uns und hoffen auf viele Begleiterinnen und Begleiter auf unseren #MiQuadventures.

Malin Drees & Samantha Bornheim

 

 

Volontariat Du machst – praktisch qualifiziert sein Du wirst!

 

Ein Kommentar zu “#MiQuadventure Episode 1

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