18. Kölner Ehrenamtstag am 3. September

Beim Ehrenamtstag, am Samstag, 03.09.2017, 13 – 17 Uhr, möchten wir vom MiQua-Stab gemeinsam mit unserem Förderverein, der Gesellschaft zur Förderung eines Hauses und Museums der jüdischen Kultur, mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen und stehen für alle Fragen rund um das Museumsprojekt zur Verfügung.

Form follows Monument

(English version below) Die bedeutendsten Ausstellungsobjekte des MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln stehen nicht in Vitrinen oder hinter Glas, sondern sind unverrückbar mit dem Boden und den Stadtschichten Kölns verbunden, teilweise seit 2000 Jahren.

Wer behält den Überblick?

(English version below) Eine kaum zu überschauende Vielzahl an Objekten: Während der archäologischen Untersuchungen des Rathausplatzes von 1953-1956 und seit 2007 fanden die Archäologinnen und Archäologen zehntausende von Funden. Sie stammen z. B. aus dem Palast des römischen Statthalters (Praetorium), aus dem mittelalterlichen jüdischen Viertel, den Häusern der Goldschmiede oder aus dem Zerstörungsschutt des 2. Weltkriegs.

Fünf Tage in Izmir

(English version below) 15 Kuratorinnen und Kuratoren von Jüdischen Museen aus elf verschiedenen Ländern trafen sich im April 2017 im türkischen Izmir zu einem gemeinsamen Workshop, dem sogenannten „Advanced Curatorial Education Programme“. Dieses Programm wird regelmäßig von der Association of European Jewish Museums (AEJM), dem Verbund europäisch-jüdischer Museen, an unterschiedlichen Orten veranstaltet. Seit diesem Jahr ist auch MiQua Mitglied bei AEJM.

GLAM on Tour: Ein Schreib-Wochenende mit Wikipedia und dem MiQua-Team

(English version below) „GLAM on Tour“ nennt die Wikipedia/Wikimedia-Community ein Format, bei dem sich Museumsmenschen aus Wissenschaft und Kultur mit Autorinnen und Autoren von Wikipedia zusammentun, um freies Wissen zu vermehren. Eine Gruppe aus der Kölner Wikipedia-Community und ihrem lokalen Stützpunkt im Lokal K traf sich also für ein Wochenende mit Mitgliedern des MiQua-Teams, um in die 2000 Jahre Geschichte und Geschichten rund um diesen einzigartigen Ort einzusteigen.

Öffentlicher Vortrag

Am 16. Mai spricht Thomas Otten im Historischen Archiv Köln über „Juden und Christen im mittelalterlichen Köln“ und berichtet von den Ausgrabungen im Herzen der Stadt.

MiQua. Was für ein Name!

(English version below) Wie nennt man einen Ort, an dem inmitten von archäologischen Denkmälern 2000 Jahre Geschichte in einer unterirdischen Ausstellung gezeigt werden? Wie fasst man zusammen, dass hier der römische Statthalterpalast Kölns, das mittelalterliche jüdische Viertel und außerdem Wohn- und Handwerkerhäuser aus zwei Jahrtausenden zu sehen sind?

MiQua-Freunde

(English version below) „MiQua-Freunde“, so wollen wir in Zukunft heißen, nicht mehr „Gesellschaft zur Förderung eines Hauses und Museums der jüdischen Kultur in NRW e.V.“. Diesen Vorschlag des Vorstandes soll unsere nächste Mitgliederversammlung verabschieden – versehen mit dem Zusatz „Fördergesellschaft LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln“. Denn MiQua-Gründungsdirektor Dr. Thomas Otten hat uns angeboten, nicht mehr nur ein Jüdisches Museum zu fördern, sondern sein gesamtes Projekt.