Autor: Christiane Twiehaus

Eine Seite aus dem Amsterdam Machsor mit hebräischer Schrift und Darstellungen von Fischen.

Nach 800 Jahren wieder in Köln!

(English version below) Gemeinsam mit dem Joods Historisch Museum in Amsterdam hat der Landschaftsverband Rheinland (LVR) den Amsterdam Machsor, eine illuminierte hebräische Handschrift aus dem 13. Jahrhundert erworben. Seinen unschätzbaren Wert erhält der Amsterdam Machsor auch durch seine Herkunft aus Köln. Er enthält auf 331 Seiten den spezifischen Kölner jüdischen Ritus zu den Feiertagen und gehört zu den ältesten noch erhaltenen hebräischen illuminierten Manuskripten im deutschsprachigen Raum.

Der Amsterdam Machsor bei der Festveranstaltung im Joods Historisch Museum. Foto: Klaus W. Schmidt

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Schwarz-weiß Abbildung eines Teils der Synagoge mit Schwerpunkt auf dem Dach.

Einladung nach Litauen

Internationale Konferenz „How to commemorate the Great Synagogue of Vilna Site?“

(English version below) Vom 3. bis zum 5. September trafen sich in Litauens Hauptstadt Vilnius über 100 Interessierte und 40 Referentinnen und Referenten aus Europa, USA und Israel, um über die zerstörte Große Synagoge in Vilnius zu sprechen und Lösungen für eine Darstellung und Vermittlung des ehemaligen Zentrums jüdischen Lebens in Osteuropa zu diskutieren: „How to commemorate the Great Synagogue of Vilna Site?“

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Frontalansicht der Tora-Krone

Fünf Tage in Izmir

Ein internationaler Workshop mit Kuratorinnen und Kuratoren Jüdischer Museen aus Europa

(English version below) 15 Kuratorinnen und Kuratoren von Jüdischen Museen aus elf verschiedenen Ländern trafen sich im April 2017 im türkischen Izmir zu einem gemeinsamen Workshop, dem sogenannten „Advanced Curatorial Education Programme“. Dieses Programm wird regelmäßig von der Association of European Jewish Museums (AEJM), dem Verbund europäisch-jüdischer Museen, an unterschiedlichen Orten veranstaltet. Seit diesem Jahr ist auch MiQua Mitglied bei AEJM.

Zwei Frauen tragen weiße Handschuhe zum Schutz des Objektes. Frau Gogel hält das Objekt in beiden Händen.

Sandra Gogel, von der Gogel Family Collection in Paris und Christiane Twiehaus vom MiQua begutachten die Rimmonim. Dabei handelt es sich um einen bekrönenden Aufsatz für den Stab einer Tora-Rolle. © The Izmir Project

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