
Am Donnerstag, den 19. September öffnet das MiQua:forum von 11 bis 18 Uhr und ab 19 Uhr zu einer Abendveranstaltung seine Türen für die interessierte Öffentlichkeit. Es erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm mit spannenden Einblicken in das Museumsprojekt sowie eine besondere Abendveranstaltung mit Gästen aus dem Jüdischen Museum Erfurt.
Tagesprogramm mit Dr. Tanja Potthoff, Prof. Dr. Sebastian Ristow, Dr. Jens Scholten
Im Wechsel und auch gemeinsam geben die Mitarbeiter*innen von MiQua am 19. September von 11 bis 18 Uhr im MiQua:forum Auskunft zum Museumsprojekt, stellen in Kurzprogrammen ihre Forschungsarbeiten vor, bieten verschiedene geführte Rundgänge an oder erklären mit Hilfe von VR-Brillen und Originalfunden die Arbeit des Museumsteams. Sie laden aber auch ein, sich ohne oder mit Requisiten vor einem Großfoto eines originalen Mauerbefundes aus dem zukünftigen archäologischen Rundgangs zu fotografieren.
Abendprogramm: Museen zu Gast – Jüdisches Museum Erfurt
Am Abend des 19. September von 19 bis 20:30 Uhr bietet die Reihe „Museen zu Gast“ ein spannendes Abendprogramm, bei dem das Jüdische Museum Erfurt zu Gast ist. Seit September 2023 ist das jüdisch-mittelalterliche Kulturerbe in Erfurt Teil des UNESCO-Welterbes. Einen lebendigen Einblick in die Alte Synagoge, die Mikwe und den Alltag der mittelalterlichen Gemeinde geben Dr. Maria Stürzebecher und Dr. Karin Sczech, die das jüdische Erfurt seit vielen Jahren intensiv erforschen. Gemeinsam mit Dr. Tanja Potthoff vom MiQua-Team sprechen sie über die vielen Berührungspunkte zum mittelalterlichen jüdischen Viertel in Köln.
Weitere Veranstaltungen der Reihe „Museen zu Gast“ im September:
Am 12. September von 16 bis 18 Uhr wird Ruth Stinnesbeck M. A., Leiterin der Kölner Domgrabung, im Gespräch mit Prof. Dr. Sebastian Ristow über die beiden hochkarätigen archäologischen Fundplätze von Dom und Praetorium sprechen. Beide Ausgrabungen wurden durch Otto Doppelfeld, dem damaligen Stadtarchäologen, initiiert. Die Domgrabung, die von 1946 bis 1997 stattgefunden hat, ist heute mit Führungen öffentlich zugänglich. Das Praetorium ist 1953 in Teilen ausgegraben worden und wird nach der Eröffnung von MiQua öffentlich zugänglich sein. Im Fokus des Programms stehen die römerzeitlichen Befunde und Funde aus beiden Grabungsstätten sowie die Fragen der Kontinuität der Spätantike ins Frühmittelalter.
Am 26. September wird Prof. Dr. Heinz Günter Horn vom Förderverein Römergrab Weiden e. V. im MiQua:forum zu Gast sein. In einem Kurzvortrag, einem Film und einem anschließenden Gespräch mit Dr. Thomas Otten, Direktor von MiQua, wird eine der besterhaltenen römischen Grabkammern in den nördlichen Provinzen des Imperium Romanum vorgestellt. Die Grabkammer Weiden gehört zu den bedeutendsten archäologischen Denkmälern Kölns und des Rheinlandes. Sie eröffnet faszinierende Einblicke in den Grab- und Totenkult der Antike. Die Veranstaltung findet von 15 bis 18 Uhr im MiQua:forum statt. Das Programm beginnt um 15 Uhr und wird um 16:30 Uhr wiederholt.
Informationen zu MiQua und virtuelle Zeitreisen jeden Donnerstag
Das MiQua:forum ist darüber hinaus jeden Donnerstag von 11 bis 18 Uhr für Sie geöffnet und dient als zentraler Informationsort. Sie haben immer donnerstags die Möglichkeit, mehr über die Arbeit des zukünftigen Museums zu erfahren oder mit einer unseren Virtual-Reality-Brillen eine faszinierende Reise in die Vergangenheit zu unternehmen. Dabei können Sie virtuell über das Kölner Praetorium fliegen, das mittelalterliche jüdische Viertel mit Synagoge und Mikwe bestaunen und bei einer virtuellen Straßenbahnfahrt durch das Köln der 1920er Jahre an der Synagoge Glockengasse vorbeifahren.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Adresse: Rotes Haus, Alter Markt 31, 50667 Köln