Ein Blick zurück: „Begrenzte Erfahrungen – erfahrene Grenzen“

Heute vor zwei Jahren öffneten die „Stadt“-Tore für eine besondere Kooperation: Die Ausstellung „Rom am Rhein“ im Rahmen der Archäologischen Landesausstellung „Roms fließende Grenzen“. Gemeinsam mit dem Römisch-Germanischen Museum Köln präsentierte das MiQua Forschungsergebnisse zum hiesigen Standort des UNESCO-Weltkulturerbes Niedergermanischer Limes. Doch nicht nur die Objekte und Stationen in der Ausstellung hielten einige Erkenntnisse bereit….

Das Praetorium – Welterbe unter Tage

Anlässlich des UNESCO-Welterbetags am 4. Juni 2023 besichtigten Dr. Thomas Otten, Leiter des künftigen Museums MiQua, und Prof. Sebastian Ristow, im MiQua-Team verantwortlich für die römische Antike, die Welterbestätte Praetorium. Der Palast des römischen Statthalters, der Teil des UNESCO-Welterbes Niedergermanischer Limes ist und ein Highlight im MiQua sein wird, ist zurzeit allerdings noch Baustelle und…

Der Niedergermanische Limes ist Welterbe – das Praetorium ist dabei!

Die Nord-Grenze des römischen Imperiums, der Limes, ist das größte lineare archäologische Denkmal in Europa. Der Niedergermanische Limes, der aus militärischen Forts, Siedlungen, Häfen und Schiffsfunden, Straßen und Zivilsiedlungen entlang des Rheins in den bundesdeutschen Ländern von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sowie den niederländischen Provinzen Gelderland, Utrecht und Süd-Holland besteht, ist ein eindrucksvolles Relikt der römischen…

Wo der Statthalter baden ging!

Die Ausgrabungen von Otto Doppelfeld 1953 im kriegszerstörten Köln fanden wegen des Wiederaufbaus in höchster Eile statt, ergaben aber mehr herausragende Erkenntnisse als bis heute bearbeitet und veröffentlicht werden konnten. In Vorbereitung zur Einrichtung des MiQua konnten jetzt auch immer wieder alte Funde und Befunde der Ausgrabungen im Praetorium neu gesichtet werden, um sie für…

Der Brief von 321 und Köln

Um 300 führte man im römischen Reich zahlreiche neue Ordnungs- und Verwaltungsprinzipen ein. Darunter sind auch Sammlungen zu Rechtstexten, erlassen an verschiedenen Orten von immer neuen Kaisern in dem gewaltigen Herrschaftsgebiet. Einzelne Städte konnten sich mit Rechtsfragen an den Herrscher wenden, der dann neue Gesetze erließ. So entstand vielleicht auch der Brief des Kaisers an…