Jüdische Schriftkultur – VERSCHOBEN

Leider muss die für den 15. Dezember 2021 vorgesehene Veranstaltung aufgrund der aktuellen pandemischen Lage verschoben werden. Gerne könnt Ihr Euch trotzdem auf die Anmeldeliste setzen lassen. Sendet hierfür einfach eine Mail an miqua@lvr.de – wir informieren Euch, sobald ein neuer Termin feststeht. Bleibt gesund!

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe des MiQua zum Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ und in Kooperation mit dem Zentrum für Religion und Gesellschaft (ZERG) der Universität Bonn findet im Frühjahr 2022 ein Vortrag mit anschließendem Workshop zum Thema „Jüdische Schriftkultur“ statt.

Die Tora (hebr. für „Lehre“, „Gesetz“) ist die Heilige Schrift des Judentums. Sie wird seit der Antike von speziell ausgebildeten Schreibern kopiert und bildet dadurch eine zentrale Konstante in der jüdischen Religion. Der Sofer (Schreiber) ist dabei einigen strengen Regeln unterworfen – nur dadurch sind die Schrift und der Text der Tora über Jahrtausende und auf der ganzen Welt gleichgeblieben. Welche Bedeutung das rituelle Kopieren und die Schrift an sich im Judentum haben, beleuchtet Frau PD Dr. Annett Martini (FU Berlin) in ihrem Vortrag.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, in einem praktischen Workshop das Schreiben hebräischer Buchstaben mit Feder und Tusche auf Pergament zu erproben. Herr Mordechai Tauber, Sofer der Synagogen-Gemeinde Köln, führt in die Praxis eines Schreibers ein und informiert über die Materialien und religiösen Vorgaben zur Fertigung einer Tora.

Der Flyer zur Veranstaltung inklusive Programm kann hier heruntergeladen werden.

Infos zur Veranstaltung

Die Veranstaltung findet unter Einhaltung der geltenden Abstandsregeln und pandemiebedingten Hygienemaßnahmen im Festsaal (Vortrag) und Senatssaal (Workshop) der Universität Bonn statt.

Regina-Pacis-Weg 3
53113 Bonn

http://www.zerg.uni-bonn.de

Aufgrund der Einschränkungen im Rahmen der Corona-Pandemie steht nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung. Am Einlass ist ein Nachweis über eines der sogenannten drei Gs (getestet, geimpft, genesen) zu erbringen. Dieser Nachweis kann analog oder digital vorliegen. Das Zertifikat über ein negatives Testergebnis muss von einer offiziellen Teststation ausgestellt worden und darf nicht älter als 24 Stunden sein. Während der gesamten Veranstaltung ist das Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske oder FFP2-Maske) Pflicht. Dies gilt unabhängig von den drei Gs. Die Einhaltung des Hygienekonzepts wird von den Mitarbeiter*innen vor Ort geprüft und eingefordert. Ihren Anweisungen ist Folge zu leisten. Bei Missachtung ist das Personal befugt, das Hausrecht anzustrengen.

Eine verbindliche Anmeldung mit Angabe der Anschrift und Telefonnummer (zur Kontaktverfolgung) ist erforderlich unter: miqua@lvr.de.

Zur Nachverfolgung eventueller Infektionsketten im Zusammenhang mit der Veranstaltung werden die Kontaktdaten aller Teilnehmer*innen bis vier Wochen nach der Veranstaltung aufbewahrt, um sie im Infektionsfall an das zuständige Gesundheitsamt weiterzuleiten. Danach werden die Daten vollständig vernichtet.

Hinweis: Solltet Ihr Euch angemeldet haben, aber am Veranstaltungstag unwohl fühlen oder erkältungsähnliche Symptome zeigen, bitten wir Euch, auf einen Besuch zu verzichten und uns eine Absage zu senden, sodass gegebenenfalls Interessierte von der Warteliste nachrücken können.

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