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„Sieben Orte in Deutschland“: Die Online Ausstellung 7 Places

Blass im Hintergrund zeigt das Bild die Synagoge in der Oranienburger Straße Berlin. Das Bild wirkt bläulich und im Zentrum steht der Schriftzug: Learn from the past to build a better future. Darunter ist ein grafisches Element eingebracht: eine blaue und schwarze wellenförmige Linie, die an einen Fluss erinnert und von links nach rechts im Bild verläuft.

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Zum weltweiten Gedenken an die Novemberpogrome von 1938 eröffnete das „Holocaust and the United Outreach Programme“ der Vereinten Nationen und das Museum Zentrum für verfolgte Künste Solingen die mehrsprachige Online-Ausstellung „Sieben Orte in Deutschland“ auf www.7Places.org.

Das Bild zeigt die Situation der Enthüllung der Gedenktafel durch Henry Gruen im Jahr 1988. Rechts im Bild ist die Tafel für die ehemalige Israelitische Volksschule. Links davor stehen mehrere Menschen und sehen bei der Enthüllung zu.
Abb. 1: Enthüllung der Gedenktafel an der ehemaligen Israelitischen Volksschule mit Henry Gruen, 1988.
© NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Im Mittelpunkt stehen sieben jüdische Gemeinden in Deutschland, deren Geschichte und Umgang mit dem Gedenken auf einem Zeitstrahl anhand von historischen Fotografien, authentischen Kunstwerken, Dokumenten und Zeitzeugnissen präsentiert werden. Das MiQua beteiligte sich mit Beiträgen zur jüdischen Geschichte in Köln: https://cologne.7places.org/.

Im Zentrum des Bildes steht die Synagoge mit ihrer über die umliegenden Häuser hinausragenden Architektur. Die Straßenzüge zieren Baumreihen. Bis heute lässt sich das bekannte Synagogengebäude wiedererkennen, unter anderem aufgrund des großen runden Fensters in der Vorderseite des mittleren Gebäudeteils.
Abb. 2: Außenansicht Synagoge Roonstraße © Rheinisches Bildarchiv, RBA 065 333

Beginnend mit dem Jahr 321, in dem der römische Kaiser Konstantin dem Rat der Stadt Köln auf deren Anfrage gestattete, Juden in den Rat berufen zu dürfen, umfasst der Zeitbogen die Entwicklung der jüdischen Gemeinden in Deutschland, über die Verfolgung und Ermordung der Juden Europas im 20. Jahrhundert bis zur globalen Erinnerungsarbeit der Gegenwart. Das Ende der Online-Ausstellung ist offen, das Konzept baut auf Interaktion. So werden die sieben Orte fortlaufend um internationale Kooperationspartner*innen ergänzt. Parallel zur Online-Ausstellung werden Veranstaltungen im digitalen Raum angeboten. Die weiteren Orte der Ausstellung sind die Neue Synagoge Berlin, die Alte Synagoge in Essen, die Gedenkstätte der Landjuden an der Sieg,  ein Gedenkort in Halle/Saale, vertreten durch das Leopold Zunz Zentrum, die ehemalige Synagoge auf der Nordseeinsel Norderney, vertreten durch das Museum Nordseeheilbad Norderney, und die Gedenkveranstaltung der Schüler*innen des Gymnasiums Schwertstraße, am Platz der ehemaligen Synagoge in Solingen, vertreten durch das Max-Leven-Zentrum Solingen e.V.

Das Beitragsbild „Learn from the past to build a better future“ hat das Zentrum für Verfolgte Künste Solingen an die Partner*innen für die Social Media Kanäle versendet.

Ein Beitrag von Charlotte Pinon, wissenschaftliche Volontärin im MiQua.

The online exhibition „Seven Places in Germany“

To commemorate the November pogroms of 1938, the “Holocaust and the United Outreach Programme” of the United Nations and the Museum Zentrum für verfolgte Künste Solingen opened the multilingual online exhibition „Seven Places in Germany“ (www.7Places.org).

Fig. 1: Unveiling of the memorial plaque at the former Israelite Elementary School with Henry Gruen, 1988. © NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

The focus is on seven Jewish communities in Germany whose history and approach to commemoration are presented on a timeline using historical photographs, authentic artworks, documents and contemporary testimonies. MiQua participated with contributions on Jewish history in Cologne: https://cologne.7places.org/.

Fig. 2: Exterior view synagogue Roonstraße © Rheinisches Bildarchiv, RBA 065 334

Beginning with the year 321, when the Roman Emperor Constantine allowed the City of Cologne to appoint Jews to the council at the request of the city, the time arc covers the development of the Jewish communities in Germany, including the persecution and murder of the Jews of Europe in the 20th century, and extends into the present global remembrance of the Holocaust. Together with other international partners, the timeline is an open virtual museum, capturing current commemorative events as they take place. Further partners of the projects are the New Synagogue in Berlin,  the Old Synagogue in Essen, the Memorial to the rural Jews on the River Sieg, a memorial site in Halle/Saale (represented by the Leopold Zunz Zentrum e.V. memorial institution), the former synagogue on the North Sea island of Norderney and the commemoration event for the students of the Highschool Schwertstrasse, on the site of the former synagogue in Solingen (and represented by the Max-Leven-Zentrum Solingen).

A contribution by Charlotte Pinon, academic trainee at MiQua.

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